Gentechnikfreie Produkte

Die REWE International AG ist Vorreiter im Einsatz für gentechnikfreie Nahrungsmittel in Österreich. Als Mitbegründer der ARGE Gentechnik-frei engagiert sich das Unternehmen seit 1997 für verlässliche Rahmenbedingungen bei der Produktion von Lebensmitteln sowie deren Kennzeichnung und Kontrolle. Bei den Legehennen hat BILLA mit dem Umstieg auf die komplett gentechnikfreie Fütterung 2003 neue Maßstäbe in Österreich gesetzt.

Die REWE International AG unterstützt auch einheitliche und vergleichbare Standards, die durch die europaweit steigende Nachfrage nach kontrolliert gentechnikfreien Lebensmitteln notwendig geworden sind. Ein wichtiger Schritt war der "Gentechnik-frei" Gipfel, veranstaltet von der ARGE Gentechnik-frei im April 2016 in Wien, an dem u.a. Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser und Landwirtschafts-und Umweltminister Andrä Rupprechter teilnahmen. Die Veranstaltung führte zur "Vienna Declaration", einer europäischen Vereinbarung mit dem Ziel, eine transparente, vergleichbare und glaubwürdige Lebensmittelkennzeichnung voranzutreiben. Als aktives Mitglied der ARGE Gentechnik-frei stimmte auch die REWE International AG der Erklärung zu.

Strenge Kontrollen bei Futtermitteln

Seit Jänner 2012 bezieht die REWE International AG als erster Lebensmittelhändler ausschließlich heimisches Geflügel, das mit kontrolliert gentechnikfreiem Futter aufgezogen wird. Überprüft wird dies vom internen Qualitätsmanagement des Unternehmens, von der ARGE Gentechnik-frei und von unabhängigen Institutionen. Darüber hinaus gründete die REWE International AG 2012 mit Partnern den Verein Donau Soja. Das Ziel des Vereins ist es, den gentechnikfreien europäischen Sojaanbau nachhaltig zu fördern. Durch den Einsatz der REWE International AG konnte zum Beispiel die gesamte österreichische Frischeierproduktion auf Donau Soja umgestellt werden. Seit Herbst 2013 stammen daher sämtliche über BILLA, MERKUR und PENNY vermarkteten Eier von österreichischen Legehennen, die ausschließlich mit sicherem, nachhaltigem und gentechnikfreiem Futter aufgezogen wurden. Das entspricht einer Jahresmenge von 200 Millionen Eiern und 7 Millionen Kilogramm europäischen Sojas.

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