Unterstützung gemeinnütziger Organisationen

Aufrunder

"Aufrunder bewirken Wunder"

KundInnen in den Handelsfirmen BILLA, MERKUR, PENNY und BIPA können mit einem kleinen Betrag Großes in Österreich bewirken. An der Kassa kann mit den Worten "Aufrunden, bitte." die Kaufsumme auf den nächsten 10-Cent-Betrag aufgerundet werden. Durch diese Aktion wurden seit 2013 bis Ende 2016 über 565.00 Euro gesammelt. Im Berichtszeitraum kamen 298.295 Euro an Spenden dazu. Dieses in Österreich einzigartige Projekt wurde 2013 im Rahmen der Nachhaltigkeitswochen 2013 unter dem Namen "Aufrunder bewirken Wunder" gemeinsam mit der Caritas gestartet.

Die gespendeten Beträge werden an die Caritas weitergegeben, welche die Spenden unterschiedlichen österreichischen Projekten zuweist. So unterstützt BILLA beispielsweise seit 2013 den Familienhilfefonds der 36 Sozialberatungsstellen der Caritas mit 339.494 Euro, in denen Familien in dramatischen Situationen Hilfe finden. MERKUR fokussiert sich mit 125.015 Euro auf die Lerncafés, in denen Kinder aus benachteiligten Verhältnissen die Chance auf mehr Bildung erhalten. BIPA fördert mit 54.436 Euro Mutter-Kind-Häuser, in denen hilfesuchende Mütter und ihre Kinder Zuflucht finden. Und PENNY wiederum finanziert mit 46.783 Euro gemeinsam mit seinen KundInnen einen Fonds für ältere Menschen, die finanzielle Unterstützung benötigen.

BILLA

Bereits seit 2007 unterstützt BILLA mit der Aktion Glückskind die Caritas. Jährlich werden dafür 200.000 Euro gespendet, womit Einrichtungen wie Mutter-Kind-Häuser oder die Sozialberatungsstellen unterstützt werden. Im Haus Immanuel der Caritas finden z.B. 18 Mütter mit ihren Kindern ein Zuhause und einen Platz, wo sie bleiben können, bis sie es wieder schaffen, ihr Leben selbstständig zu führen. Zusätzlich stellten BILLA MitarbeiterInnen der Zentrale den jungen Familien Sachspenden zur Verfügung.

Weiters unterstützt BILLA jährlich unter anderem folgende Initiativen mit den angegebenen Summen:

  • die Kinderkrebshilfe (10.000 Euro)
  • das Integrationshaus der Stadt Wien durch den Verkauf des Wiener Weihnachtssacks (über 25.000 Euro)
  • das mobile Interventionsteam "SAM 2" für die Unterstützung der SozialarbeiterInnen beim Praterstern in Wien (über 27.500 Euro)

MERKUR

Schmerzen, Angst und Krankheit vergessen und für einen Moment einfach nur lachen dürfen. Diese Leichtigkeit und Freude schenken MERKUR KundInnen seit nunmehr 23 Jahren schwer kranken Kindern und Erwachsenen im Krankenhaus sowie BewohnerInnen von Pflegeheimen. Durch den Einsatz von 10 Cent pro verkaufter CliniClowns Papiertragetasche konnten 2016 durch eine Spendensumme von 105.000 Euro an 280 Tagen CliniClowns-Visiten durchgeführt und rund 14.000 Patienten besucht werden.

Seit 2015 spendet MERKUR 1 Cent pro verkaufter Packung MERKUR Immer gut Tiernahrung und Katzenstreu an den Tierschutzverein Animal Care Austria. Im Berichtszeitrum konnten 13.710 Euro für in Not geratene Tiere übergeben werden.

PENNY

Seit August 2011 unterstützt der PENNY Familien-Hilfsfonds des Österreichischen Roten Kreuzes Menschen in akuten Notsituationen. Der Fonds finanziert sich ausschließlich durch Spenden, wobei die Gesamtspendensumme mittlerweile 1.205.333 Millionen Euro beträgt. Eine jährliche Aktionswoche im Herbst, bei der PENNY das soziale Engagement der Kunden mit Rabattgutscheinen belohnt, sowie die ganzjährige Abgabe von zwei Cent aus jeder verkauften kleinen Papiertragetasche speisen den PENNY Familien-Hilfsfonds.

Unter dem Motte "Lernen mit leerem Bauch? – Geht nicht!" unterstützt PENNY die Versorgung von sieben Wiener Schulen mit Lebensmitteln im Wert von rund 40.000 Euro jährlich. Familien in schwierigen sozialen und psychischen Situationen fehlt oft Zeit und Kompetenz im Umgang mit Lebensmitteln und Ernährung, sodass es weder gemeinsame Familienmahlzeiten gibt noch auf ausgewogene Speisen geachtet wird. Die Kinder können sich so mindestens einmal am Tag satt essen. Außerdem geht es darum, die Konzentration und Aufnahmebereitschaft der Kinder im Unterricht zu steigern, den Umgang mit Lebensmitteln zu lernen und das soziale Verhalten untereinander zu verbessern.

BIPA

Die Unterstützung von sozial benachteiligten Frauen und deren Kinder stehen im Fokus des gesellschaftlichen Engagements von BIPA. 2015 und 2016 unterstützt BIPA die Caritas Mutter-Kind-Häuser – sei es mit BIPA Gutschein Cards oder mit der Ausrichtung von sozialen Veranstaltungen wie Geburtstagsfeiern für Kinder in einer der Caritas-Einrichtungen mit 370.000 Euro. Auch die gespendeten Gelder der Aktion "Aufrunden, bitte." kommen gänzlich den Mutter-Kind-Häusern zugute, in denen hilfesuchende Mütter und ihre Kinder Zuflucht finden.

ADEG

Das gesellschaftliche Engagement der selbstständigen ADEG Kaufleute ist vielfältig und zeigt sich in unterschiedlichen Projekten. Unter anderem werden soziale Vereine und Altersheime mit Lebensmitteln beliefert sowie Spenden für Kinder in Not gesammelt. So arbeitet z.B. ADEG Kauffrau Schuss aus Leoben seit fünf Jahren eng mit einem nahegelegenen Sozialmarkt zusammen und spendet täglich Tagesgebäck und nicht verkauftes Obst und Gemüse an Bedürftige. Das Team von ADEG Kauffrau Martina Leukermoser in Wallsee lässt sich in der Gebärdensprache schulen, um die KundInnen aus dem benachbarten Gehörlosenwohnheim besser bedienen zu können. In Ostermiething in Oberösterreich leistet Kaufmann Florian Ebner einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit. Um die Kosten des Kindercamps für die Eltern geringer zu halten und sozial schwächeren Familien die Teilnahme zu ermöglichen, spendet er jährlich Lebensmittel, die im Camp verkocht werden.

ADEG spendet jährlich 15.000 Euro an die „Roten Nasen“. Der Betrag wird beim "Rote-Nasen-Lauf" erlaufen (1 Euro pro gelaufenen Kilometer bei Veranstaltungen in ganz Österreich) sowie durch den Reinerlös des Verkaufs der "Roten Nasen" an der Kassa der ADEG Märkte erzielt. Die Rote Nasen Clowndoctors sind speziell ausgebildete KünstlerInnen, die auf Grundlage von wissenschaftlichen Erkenntnissen mit Humor kranken Menschen Kraft und Lebensmut schenken.

REWE Austria Touristik

Die REWE Austria Touristik unterstützt die internationale Initiative "Plant for the Planet". Basierend auf der Idee bis 2050 in jedem Land der Erde eine Million Bäume zu pflanzen, hat die Organisation das Ziel, dass sich Kinder vernetzen, um dem Klimawandel entgegenzuwirken und Entscheidungsträger auf die Problematik aufmerksam zu machen. Seit Beginn der Zusammenarbeit 2012 fördert die REWE Austria Touristik diese Aktion mit der Pflanzung eines Baumes für jeden Gast, der bei ITS Billa Reisen oder Jahn Reisen eine Flugreise bucht. Bis Ende 2016 wurden rund 300.000 Bäume gepflanzt. Die durch die REWE Austria Touristik gepflanzten Bäume befinden sich hauptsächlich in einem Aufforstungsprojekt in Mexiko (Campeche) und einem weiteren in Malaysia (Gebiet von Kuala Gula). Im November 2016 besuchte erstmals eine kleine Gruppe mit REWE Austria Touristik Geschäftsführer Martin Fast das Aufforstungscamp in Campeche. 500 Menschen verdienen durch das Baumprojekt in Constitucion ein überdurchschnittliches Einkommen und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur CO2 Reduktion. Ein weiterer Bestandteil der Kooperation ist die gemeinsame Durchführung von Akademien, in denen Kinder und Jugendliche zu ZukunftsbotschafterInnen ausgebildet werden.

Flüchtlingshilfe

Die Flüchtlingssituation 2015 in Europa hat auch Österreichs Bevölkerung und Hilfsorganisationen vor große Herausforderungen gestellt. Der Wunsch vieler KundInnen, helfen zu wollen, wurde durch den Verkauf von eigens gestalteten Papiertragetaschen in den Handelsfirmen BILLA, MERKUR, BIPA und ADEG Rechnung getragen. Die REWE International AG spendete pro verkaufter Tragetasche 10 Cent, in Summe über 76.000 Euro der ORF Initiative "HELFEN. WIE WIR", die gemeinsam mit NGOs gestartet wurde um für Flüchtlinge in Österreich Hilfe leisten zu können.

Zusätzlich wurden Sach- und Geldspenden für die Erstversorgung der Flüchtlinge unter anderem am Wiener Westbahnhof, sozialen Einrichtungen wie der Caritas und dem Erstaufnahmecenter Traiskirchen zur Verfügung gestellt. Für eine rasche Integration von Asylwerbern wurden 20.000 Euro für die Abhaltung von Deutschkursen durch den "Lernen macht Schule" Partner der Wirtschaftsuniversität Wien gespendet.

Zur Integration geflüchteter Jugendliche wurde 2016 eine eigene Lehrlingsklasse mit einem auf deren Bedürfnisse abgestimmten Ausbildungsprogramm erfolgreich ins Leben gerufen. 2015 wurden 23 Jugendliche bei BILLA, MERKUR, PENNY und in der REWE International Lager und Transport als Lehrlinge aufgenommen. Ende 2016 waren 26 Flüchtlinge erfolgreich in einer Lehre im Unternehmen beschäftigt. Beschäftigung und Ausbildung sind die beste Möglichkeit die Jugendlichen in die Gesellschaft zu integrieren.

Fest für Adressenlose

Gerade rund um Weihnachten wird die Situation für Menschen ohne festen Wohnplatz besonders bedrückend. Trotz zahlreicher engagierter Betreuungseinrichtungen – sowohl private als auch von der Stadt Wien – ist die Situation für adresslose Menschen alles andere als einfach. Am 12. Dezember 2016 veranstaltete die SPÖ Ottakring wieder mit Unterstützung der REWE International AG ihr traditionelles Weihnachtsfest für adresslose Menschen. Rund 1.000 Besucher haben in der Stadthalle, bei musikalischer Begleitung, vorweihnachtliche Stunden verbracht und gemeinsam gefeiert. Die Gäste wurden zu einer warmen Mahlzeit und Getränken geladen und bekamen als kleines Weihnachtsgeschenk Sachspenden der Eigenmarken "clever", "Ja! Natürlich" und "bi good". Seit 2013 ist die REWE International AG fixer Partner dieser Veranstaltung.

RAINBOWS

Der Verlust eines geliebten Menschen – ob durch Tod, Trennung oder Scheidung – bedeutet einen tiefen Einschnitt im Leben eines jungen Menschen und verursacht Wunden, die nur schwer heilen. RAINBOWS begleitet Kinder und Jugendliche, um mit der veränderten Familiensituation besser zurechtzukommen und aus der Krise gestärkt hervorzugehen. In altersspezifischen Kleingruppen werden Kinder und Jugendliche zwischen vier und 17 Jahren von geschulten PädagogInnen betreut. Die REWE International AG fördert den Verein RAINBOWS bei seiner Arbeit. Zudem bietet das Unternehmen allen MitarbeiterInnen und deren Familien, wenn nötig, professionelle Hilfestellung an. Im Berichtszeitraum haben 16 MitarbeiterInnen anonym und kostenlos Leistungen des Rainbows Angebots in Anspruch genommen.

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