Österreich-Premiere: Ja! Natürlich Bio-Reis aus dem nördlichsten Anbaugebiet der Welt

Autorin Ulli Cecerle-Ulitz Online Management

Nach vier Jahren Forschungsarbeit und Experimentierfreude ist dem Ja! Natürlich Bio-Bauern Erwin Unger sein bis dato größtes Projekt geglückt: Reis-Anbau in Österreich. Seine Pionierrolle teilt sich der Bio-Bauer aus dem burgenländischen Seewinkel mit Erich Leyrer Senior und Junior, die seit zwei Jahren ebenfalls mit dem Reisanbau experimentieren. 170 Sonnentage, ausreichend Wasser und die richtige Portion Wind haben sich nach langer Testphase in der richtigen Zusammensetzung entgegen aller Erwartungen als guter Nährboden für den Reisanbau im Seewinkel, dem nördlichsten Anbaugebiet der Welt, erwiesen. Taubenkobel-Koch Alain Weissgerber zeigte mit verschiedenen Kreationen bei einem Besuch in Wien, wie gut heimischer Bio-Reis schmecken kann.

Die Bio-Bauern Unger und Leyrer testen seit vier Jahren stets neue Ansätze und Methoden zur Kultivierung biologischer Feldfrüchte. Ihre neueste Aufgabe und bislang größte gelungene Innovation besteht im Anbau von heimischem Bio-Reis, einer exotischen Kultur hier in Österreich. Angebaut wird dabei im burgenländischen Seewinkel. „Auch die Bio-Branche lebt von Innovationen, sie sind unser ständiger Antriebsmotor in der Weiterentwicklung von Ja! Natürlich und der gesamten biologischen Landwirtschaft. Wir sind daher sehr stolz, dass wir auf ein großes Netzwerk an innovativen und experimentierfreudigen Bio-Bauern zurückgreifen können und freuen uns sehr, wenn, wie in diesem Fall, ein außerordentliches Projekt gelingt“, sagt Martina Hörmer, Geschäftsführerin von Ja! Natürlich.

Leidenschaft, Experimentierfreudigkeit und Innovationskraft als Weg zum Erfolg

Bereits in den 1860er Jahren wurde im ausgetrockneten Neusiedler See mit Reisanbau experimentiert. Zu Beginn des Anbau-Experiments der Bio-Bauern Unger und Leyrer gab es trotzdem keinerlei Erfahrungswerte, Leidenschaft und Experimentierfreudigkeit waren der ständige Antrieb zur Weiterentwicklung ihrer Bio-Betriebe. Die pannonischen Reispflanzen von Erwin Unger wurden im Glashaus vorgetrieben, bevor sie Anfang Mai am Feld ausgepflanzt wurden. Die Ergebnisse seiner Anstrengungen der letzten Jahre sind roter und schwarzer heimischer Bio-Reis, der auf einigen Hektar angebaut wurde. Der weiße Bio-Reis von Erich Leyrer wurde nicht im Glashaus aufgezogen, sondern gleich gesät, brachte aber leider keine ergiebige Ernte.

Geschmacklich sticht vor allem der rote Vollkornreis hervor, der sich durch sein kräftiges nussiges Aroma auszeichnet. Er stammt ursprünglich aus Indien und passt gut zu Fleisch, Fisch, Geflügel und mediterranen oder fernöstlichen Gerichten. Der schwarze Vollkornreis stammt ursprünglich aus China und Italien und schmeckt süßlich nussig. Beide Vollkornreissorten benötigen eine etwas längere Kochzeit von ca. 45 Minuten und ca. 2-2 ½ Mal so viel Wasser wie herkömmlicher Reis.

Bio-Reis in limitierter Auflage erhältlich

Ab 26. April können nun alle Reis-Liebhaber den ersten österreichischen Reis in allen MERKUR und in 100 ausgewählten BILLA Filialen erwerben. Den Reis gibt es um 4,49 Euro in einer 350g-Faltschachtel samt Kochanleitung und Informationen zum Projekt. Reis-Fans müssen sich allerdings beeilen: „Da unser Bio-Reis nur auf wenigen Hektar Land angebaut wurde, sind die Mengen heuer noch deutlich begrenzt. Wer die heimische Innovation als einer der ersten kosten möchte, muss daher schnell sein – wir haben 6.000 Packungen Reis und rechnen damit, dass er innerhalb kürzester Zeit schon wieder ausverkauft sein wird“, so Hörmer abschließend.

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