Mehr Tierwohl für 15 Millionen österreichische Hendl durch PRO PLANET Qualität

Autorin Simone Laister Projektleitung Pro Planet

Mit dem PRO PLANET Geflügel-Programm setzt die Marke Hofstädter neue Standards in der österreichischen Hühneraufzucht. Seit der Einführung im März 2013 wurden bereits 15 Millionen Hendl unter verbesserten Haltungsbedingungen aufgezogen: 20 % mehr Platz, Tageslicht und Strohballen in allen Ställen!

Neben vielen anderen Maßnahmen zur Verbesserung des Tierwohls, die in den vergangenen Jahren gesetzt wurden, stellt vor allem die Umsetzung des PRO PLANET Geflügel-Programms das aktuell weitreichendste Projekt der REWE International AG zur Förderung des Tierwohls in der konventionellen Tierhaltung dar. Ziel des PRO PLANET Qualitätsprogrammes ist es, anhand der mit Wissenschaft und Lieferanten ausgearbeiteten Maßnahmenkatalogs die Tierwohl- und Umweltstandards in der Hühnermast deutlich zu verbessern.

Durch mehr Bewegungsfreiheit, Beschäftigungsmaterial wie Strohballen und Tageslicht in allen Ställen wurden deutliche Verbesserungen in der Haltung von Hühnern realisiert. Neben dem schonenden Umgang mit den Tieren beim Fangen und Verladen ist auch die möglichst tiergerechte Schlachtung ist ein zentraler Punkt im PRO PLANET Qualitätsprogramm. Es wurde bei den Schlachthöfen auf eine schonendere CO2-Betäubung umgestellt und zum Teil auch das sogenannte Meyn-System etabliert – bei dem die Tiere bereits in den Anlieferungscontainern mittels CO2 betäubt werden. Es ist dies der schonendste Umgang, der derzeit im Zuge der Geflügelschlachtung möglich ist. Das Geflügel-Programm wird durch ein dreijähriges Forschungsprojekt der Veterinärmedizinischen Universität begleitet, um die Verbesserungen und ihre Effekte auf das Wohlbefinden der Tiere auch wissenschaftlich zu überprüfen.

Auch die Umwelt wird berücksichtigt. Hofstädter Hühner bekommen ausschließlich gentechnikfreie Futtermittel, die ab 2016 alle aus europäischem Anbau stammen müssen. So leistet Hofstädter einen wichtigen Beitrag zur Vermeidung von Umweltzerstörung und vieler anderer negativer Folgen des Futtermittelanbaus in Regewaldgebieten Südamerikas. Die höheren Kosten, die durch das PRO PLANET Programm entstehen werden den Landwirten von REWE International AG mit einem fixen Preis-Aufschlag abgegolten.

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