Artenschutztag: Natürliche Vielfalt in Österreich in starker Bedrängnis

Autor Ronald Würflinger Geschäftsführer Stiftung Blühendes Österreich

Mit der Stiftung Blühendes Österreich sollen in den nächsten Jahren 10.000.000m² ökologisch wertvoller Flächen zu Gunsten des Artenschutzes gesichert und erhalten werden.

Österreich zählt mit mehr als 60.000 Arten zu den artenreichsten Ländern Europas. Davon sind ca. 166 Pflanzen und 575 Tierarten endemisch, d.h. kommen weltweit nur in Österreich vor, wie z.B. die Kärntner Nationalpflanze Wulfenia, die Innsbrucker Küchenschelle oder der St. Stefans-Kugelspringer in den Katakomben des Stefansdoms in Wien. Trotz einiger Erfolge ist die natürliche Vielfalt in Österreich in starker Bedrängnis. Zersiedelung, Bodenversiegelung und die Intensivierung der Landwirtschaft drängen viele Arten an den Rand des Aussterbens.

So gibt es in Österreich 208 tagaktive Schmetterlinge. Die Hälfte von Ihnen ist gefährdet oder bereits vom Aussterben bedroht. Der Rückgang extensiver Mähwirtschaft und das Verschwinden der artenreichen Blumenwiesen sind die Hauptgründe für diesen alarmierenden Zustand. Die REWE International AG will einen Beitrag zu Natur- und Artenschutz in Österreich beitragen. Mit der Gründung der Stiftung Blühendes Österreich 2015 hat die REWE International AG als erstes Wirtschaftsunternehmen ein starkes Zeichen gesetzt. Durch die Stiftung werden landwirtschaftliche Betriebe, Vereine und sonstige Akteure im Naturschutz bei der Sicherung und Erhaltung wertvoller ökologischer Flächen unterstützt. In den nächsten Jahren sollen ca. 10.000 000 m² geschützt werden. Daneben setzt die Stiftung eigene Maßnahmen und wird in Zukunft selbst Natur- und Artenschutzprojekte initiieren.

Weitere Infos finden Sie auf www.bluehendesoesterreich.at

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