Lernen macht Schule" Weihnachtsstand Salzburg

Autor Peter Merhar Senior Projektmanager Nachhaltigkeit

Unser Lernen macht Schule Partner ifz (Internationales Forschungsinstitut für soziale und ethnische Fragen) in Salzburg unterstützt mit dem Erlös die Arbeit der Initiative "Lernen macht Schule".

Die Vorbereitungen haben sich gelohnt: Der erste Weihnachtsstand des Mentoringprojekts „Lernen macht Schule“ war ein voller Erfolg. An zwei Tagen, am 16. und 17. Dezember, genossen zahlreiche Besucher, Freunde und Interessierte im Herzen von Salzburgs Altstadt heiße Getränke und warme Speisen. Es gab Kuchen, Croissants, Schokobrezel und Kaffee, aber auch selbstgebackene Kekse, welche die Lernbuddys gemeinsam mit ihren Mentees einige Tage zuvor zubereiteten. Und für die Kleinsten hielt der Adventkalender einige Überraschungen parat.

Schon seit Wochen bereiteten sich die Projektverantwortlichen, die Lernbuddys und ihre Lernkinder sowie viele ifz-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter auf den Glühweinstand vor. Durch die großzügige Spende (500 Euro) von REWE International AG, die seit drei Jahren das Mentoringprojekt tatkräftig unterstützt, gelang es, die Ausgaben für den zweitätigen Stand abzudecken, sodass der gesamte Erlös aus dem Verkauf und den freiwilligen Spenden dem Projekt, den Lernkindern und ihren Lernbuddys zu Gute kommt. Auch der Verein „Robin Hood Association – For Equal Opportunities“ unterstützte den zweitätigen Weihnachtsstand mit vollen Kräften.

Das Mentoringprojekt „Lernen macht Schule“ ist eine Initiative, die gegen die Tatsache antritt, dass Armut im Elternhaus massiv die Chancen auf Bildung einschränkt. Denn: Bildung ist ein Schlüssel zum friedlichen Zusammenleben in unserer Gesellschaft!

„Lernen macht Schule“ ist ein Freiwilligenprogramm, das Studierende der Universität Salzburg die Möglichkeit bietet, sich ehrenamtlich im Sozial- und Bildungsbereich zu engagieren. Das Projekt wurde 2010 an der WU Wien ins Leben gerufen, unter Mitinitiative der Caritas Wien und Rewe International AG. Im Wintersemester 2014/2015 wurde das Projekt zum ersten Mal in Salzburg durchgeführt. Ziel dabei ist es, Lernen und Integration durch den Austausch zwischen Studierenden und jungen Menschen aus sozial benachteiligten Familien zu fördern. Dies kann in Form von gemeinsamen Freizeitaktivitäten geschehen, vorgesehen sind aber auch gemeinsames Lernen und Prüfungsvorbereitungen. Damit sollen Kinder und Jugendliche unterstützt werden, die aufgrund von Armut und sozialer Exklusion Barrieren im Zugang zu Bildung überwinden müssen. Ein Kernstück des Projekts ist die wissenschaftliche Begleitung durch das ifz.

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