Regionalkonferenz im Burgenland

Autorin Melanie Prammer Projektmanagement Nachhaltigkeit

Die Bedeutung der Region erlebt gerade in Zeiten von Wirtschaftskrisen und Lebensmittelskandalen eine Renaissance. Die REWE International AG ist mit mehr als 2.500 Filialen und Märkten in ganz Österreich – davon 117 im Burgenland – regional stark verankert. Sie setzt sich bereits seit Jahren mit diesem wesentlichen Trend auseinander. Um das Thema auch außerhalb der Grenzen des Lebensmittelhandels zu diskutieren, lud Vorstandsvorsitzender Frank Hensel EntscheidungsträgerInnen aus der Region nach Eisenstadt, um gemeinsam die Ausprägungen und Chancen der Regionalität zu beleuchten. Das Motto: „In der Region. Aus der Region. Für die Region.“

Lebensmittel aus der Region: Frisch, gut und gesund

Zahlreiche Studien zeigen, dass Regionalität vor allem für KonsumentInnen im Lebensmittelbereich immer wichtiger wird. Dabei steht insbesondere die Herkunft aus der unmittelbaren Umgebung im Fokus. Sie ist für viele Menschen Indikator für Frische, hohe Qualität, mehr Gesundheit und besseren Geschmack. Diese steigenden Anforderungen an die Herkunft der Produkte und vor allem auch an die diesbezügliche Transparenz nimmt die REWE International AG sehr ernst.

Unsere Handelsunternehmen BILLA, MERKUR, PENNY, BIPA und ADEG legen schon seit langem einen klaren Schwerpunkt auf heimische Produkte und deren Anteil am Gesamtsortiment wird konsequent ausgebaut. Außerdem bieten wir seit mittlerweile 20 Jahren unter der Eigenmarke Ja! Natürlich das mit Abstand größte Bio-Sortiment Österreichs mit mehr als 1.100 Produkten – von denen 80 Prozent aus Österreich stammen.

Hochrangige Podiumsrunde diskutiert über die Renaissance der Region

Wir sind überzeugt, dass die Rückbesinnung der Menschen auf fundamentale Werte wie Heimat und die allgemeine Sehnsucht nach Authentizität und Glaubwürdigkeit nicht nur den Lebensmittelhandel betrifft, sondern umfassend diskutiert werden muss. Daher lud Frank Hensel, Vorstandsvorsitzender der REWE International AG, hochrangige VertreterInnen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zu einer Dialogrunde in die Orangerie im Eisenstädter Schlosspark.

Allen voran bezog Landeshauptmann Hans Niessl Stellung, der in seiner Funktion maßgeblich die Rahmenbedingungen für die Regionen mitgestaltet. Mit dem Landeshauptmann und Frank Hensel diskutierten am Podium unter der Leitung von Peter Rabl der Geschäftsführer der Felix Austria GmbH, Peter Buchauer, Martina Schmit, Eigentümerin des Biohofs Martina Schmit, Kurt Kirchberger, Direktor des Nationalparks Neusiedler See – Seewinkel  und Dagmar Schellenberger, Intendantin der Seefestspiele Mörbisch.

REWE International AG im Burgenland

Frank Hensel betonte im Rahmen der Diskussionsveranstaltung die ausgeprägte Verankerung der REWE International AG in den Regionen des Landes. So beschäftigt Österreichs größter Lebensmittelhändler im Burgenland rund 1.450 Menschen, bildet aktuell 32 Lehrlinge aus und betreibt 117 Märkte und Filialen. Darüber hinaus pflegen unsere Handelsunternehmen enge Partnerschaften mit regionalen Lieferanten. Alleine für das BILLA Regional Regal liefern 25 Lieferanten aus dem Burgenland rund 150 regionale Spezialitäten.

Regionale Partnerschaften fördern regionale Wertschöpfung

Für Frank Hensel profitieren die Regionen von der Partnerschaft mit der REWE International AG: „In Zeiten, in denen der internationale Wettbewerb immer stärker wird, ist es umso wichtiger, die Wertschöpfung im eigenen Land zu belassen. Damit wir auch in Zukunft wirtschaftlich stark sind. Ein Zusammenspiel der Verantwortlichen in Wirtschaft, Politik und Verwaltung ist dabei entscheidend, um die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen. Der Dialog im Rahmen einer Veranstaltung kann dazu freilich nur der erste Anstoß sein, den wir aber sehr gerne geben.“

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