Der erste „grüne“ BILLA Supermarkt in Osteuropa hat in Kiew eröffnet

Autorin Melanie Prammer Projektmanagement Nachhaltigkeit

Nachhaltiges Handeln ist auch in den zentral- und osteuropäischen Ländern, in denen REWE International AG tätig ist, ein zunehmend bedeutendes gesellschaftspolitisches Thema. Die Niederlassungen im CEE-Raum sehen den von der Zentrale aus initiierten Nachhaltigkeitsprozess als Chance, in ihren Heimatländern eine Vorreiterrolle zu übernehmen und klare Zeichen in Sachen Nachhaltigkeit zu setzen.

Green Building spart Energie

So sorgt auch BILLA Ukraine mit der Eröffnung des ersten „grünen“ Supermarkts in Osteuropa für positive Nachrichten. Die neue Filiale in Kiew entspricht den Green Building Anforderungen der DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen). Denn durch die fortschrittliche Technologie und Architektur können auf den 1.350 Quadratmetern Verkaufsfläche im Vergleich zu herkömmlichen Bauten Energie eingespart und erneuerbare Energien genutzt werden.

Bei dem neuen Green Building werden Heizung, Belüftung, Beleuchtung, Klimatisierung und Kühlsysteme ohne direkte CO2-Emissionen betrieben. Mittels Wärmerückgewinnung, wärmespeichernden Bautechniken, guter Isolation und dem Gebrauch nachhaltiger Materialien wird diese Filiale einen deutlich geringeren Energieverbrauch aufweisen als Vergleichsobjekte. Zudem können durch das Anbringen von Türen bei allen Kühlmöbeln 30 Prozent vom spezifischen Energieverbrauch eingespart werden.

Nachhaltig muss nicht teuer sein

Ein weiteres Highlight ist die hauseigene Solaranlage, die für die Warmwasseraufbereitung genutzt wird. Eine Voll-LED Beleuchtung mit automatischer Tageslichtsteuerung trägt zum Sparen wertvoller Ressourcen bei und schafft eine angenehme Einkaufsatmosphäre für die KundInnen. Ein bereits durchgeführter Blower-Door-Test bestätigte die qualitativ hochwertige Ausführung und Dichtheit der Gebäudehülle, welche die Voraussetzung für einen energiesparenden Betrieb ist. Das Endzertifikat der DGNB wird im Juni 2014 verliehen.

Nachhaltiges Bauen heißt nicht zwangsläufig teuer bauen. Im direkten Vergleich zum zuletzt errichteten vergleichbaren BILLA Supermarkt in Kiew sind die Investitionen nahezu ident. Das Einsparpotenzial über den gesamten Lebenszyklus der Filiale ist jedoch enorm.

Nachhaltiger Know-how-Transfer

Dank der intensiven Unterstützung der für die Auslandsniederlassungen zuständigen Abteilung für Technik und Export der REWE International AG konnte BILLA Ukraine von Know-how aus Österreich profitieren. Janusz Stroka, CEO von BILLA Ukraine, ist glücklich über die Vorreiterrolle des BILLA Marktes: „Natürlich sind wir stolz darauf, als Erste in der Ukraine das Green Building-Prinzip umzusetzen. Wir hoffen, dass sich unsere KundInnen bei uns wohl fühlen werden.“

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