Mit Ja! Natürlich für mehr Bodengesundheit in Österreich

Autorin Lisa Vockenhuber Ja! Natürlich Social Media & Content Managerin

Intensive Bewirtschaftungsmethoden, Pestizideinsatz und andere Chemikalien setzen ebenso wie Bodenversiegelung die Bodengesundheit aufs Spiel. Doch nur 40 Prozent der Bevölkerung ist die Gefahr, die durch die abnehmende Bodenfruchtbarkeit für die Qualität unserer Lebensmittel droht, bewusst – wie eine repräsentative Umfrage des Market-Instituts im Auftrag von Ja! Natürlich zeigt. Die heimischen Biobauern leisten Tag für Tag einen wichtigen Beitrag für den Erhalt gesunder Böden in Österreich. Ja! Natürlich als verlässlicher Partner der Biobauern übernimmt ab sofort die Rolle des „Botschafters für gesunden Boden“ in Österreich. Im Zentrum: Der Regenwurm, der „Held des Bodens“.

„Der Boden ist DAS Fundament unserer Ernährung. Als Österreichs größte Bio-Marke ist es uns daher seit 25 Jahren ein Anliegen, Bio-Böden fruchtbar zu halten. Als Botschafter für den gesunden Boden wollen wir aufzeigen und die breite Bevölkerung aufklären, was der Boden braucht, um immer wieder Gutes hervorzubringen. Dabei gilt immer: besser Humus mit Regenwürmern als Kunstdünger oder chemisch-synthetische Spritzmittel – wo es doch in der Natur gegen jeden Schädling einen Nützling gibt“, betont Ja! Natürlich Geschäftsführerin Martina Hörmer.

90 Prozent unserer Lebensmittel stammen aus dem Boden

Die Biologen und Agrar-Experten betonen, dass wir in höchstem Maße auf intakte Böden angewiesen sind. „90 Prozent unserer Nahrungsmittel stammen aus dem Boden und er leistet sozusagen unsichtbar unerlässliche Dienste für das Sichtbare über der Erde. Für uns und die nachfolgenden Generationen müssen wir unsere Böden fruchtbar erhalten und vor Ausbeutung schützen“, bekräftigt Marie-Luise Wohlmuth, Dipl.-Ing. Mag. MSc. vom Institut für Ökologischen Landbau an der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU).

Boden in Gefahr: Nur 40 Prozent erkennen in abnehmender Bodenfruchtbarkeit eine zukünftige Gefahr für unsere Lebensmittelversorgung

Die aktuelle Market-Umfrage im Auftrag von Ja! Natürlich zeigt, dass 78 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher ein gesundes Ökosystem als Voraussetzung für eine hohe Qualität der Lebensmittel anerkennen. In einem zweiten Schritt sehen auch rund 80 Prozent der Konsumentinnen und Konsumenten die Artenvielfalt und den Schutz der Böden vor Überdüngung und Pflanzengiften als unabdingbare Voraussetzung für die Produktion von hochwertigen Lebensmitteln. Fragt man die Österreicher aber nach den großen Gefahren für Umwelt und Qualität der Lebensmittel, dann rangieren „unfruchtbare Böden“ an vorletzter Stelle (40 Prozent der Befragten) – weit hinter der Rodung der Regenwälder (56 Prozent) oder dem Plastikmüll (53 Prozent). „Das Ergebnis zeigt, dass Bedrohungen wie die Rodung der Regenwälder, die öffentlich stark thematisiert wurden, bei der Bevölkerung tief verankert sind. Die Bedeutung eines gesunden Bodens als Basis für hochwertige Lebensmittel aber ist in Österreich viel zu wenig ausgeprägt. Dabei besteht die Gefahr, dass die Böden unfruchtbar werden direkt vor unserer Haustüre, jeden Tag! Wir sehen, dass der gesunde Boden in Österreich Mitstreiter und Unterstützer braucht“, betont Martina Hörmer. In Kooperation mit BOKU und FiBL wird Ja! Natürlich in den kommenden Monaten die Bedeutung gesunder Böden thematisieren.

Dank milliardenfacher „Helferleins unter der Erde“ sind Bioböden gesund und fruchtbar

Die biologische Landwirtschaft ist die umwelt-, ressourcen- und klimaschonendste Form der Landbewirtschaftung. Feldversuche belegen: auch für einen gesunden und fruchtbaren Boden als natürlicher Lebensraum für Nützlinge leistet die biologische Landwirtschaft einen wesentlichen Beitrag. Daher sind biologisch bewirtschaftete Äcker und Felder voller Leben und Artenvielfalt. Im Verständnis der biologischen Landwirtschaft ist Bodenfruchtbarkeit dabei hauptsächlich das Ergebnis biologischer Prozesse, nicht künstlich hergestellter Nährstoffe. „Besonders positiv wirkten sich eine vielfältige Fruchtfolge mit Einschließen von Leguminosen und organischer Dünger auf die Häufigkeit und Aktivität der Bodenmikroben aus. Unsere Studien zeigen auch, dass die Anzahl an kleinsten Bodenlebewesen auf Bio-Äckern im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft deutlich höher ist“, erläutert Andreas Kranzler von FiBL Österreich. In einem gesunden Boden setzen pflanzliche und tierische Organismen Dünger in Pflanzenerträge um, bauen Humus auf und schützen die Pflanzen vor Krankheiten. Viele Regenwürmer sind dabei ein auch für den Laien anschaulicher Indikator für die Bodengesundheit und -fruchtbarkeit. „Es sind die Milliarden kleiner Helferleins unter der Erde, die dafür sorgen, dass unser Boden gesund bleibt und langfristig hochwertige Lebensmittel hervorbringen kann. An vorderster Stelle steht dabei der Regenwurm in seinen vielen Variationen. Durch die starke Partnerschaft mit der biologischen Landwirtschaft leistet Ja! Natürlich seinen Beitrag für einen gesünderen Boden und den Erhalt des Lebensraumes für eine Vielzahl an Pflanzen und Nützlingen. Für mehr Bodengesundheit und Artenvielfalt ist Bio einfach besser“, ist Hörmer überzeugt.

Mit Ja! Natürlich beim Lebensmitteleinkauf täglich ein Zeichen für gesunde Böden setzen

Ja! Natürlich hat mit seinem höchsten Bio-Anspruch für Mensch, Tier und Umwelt immer schon Themen vorgegeben, die die Branche bewegen und die Landwirtschaft verbessern. „Das Thema gesunder Boden und die Bedeutung dessen für gesunde Lebensmittel ist den Konsumentinnen und Konsumenten, wie unsere Studie beweist, noch viel zu wenig bewusst. Ja! Natürlich macht daher darauf aufmerksam und zeigt auf, dass Produkte aus biologischer Landwirtschaft einen wesentlichen Beitrag dazu leisten. Denn gesunde Böden sind die Voraussetzung für hochwertige Lebensmittel. Gesunde Böden sind die Basis für eine nachhaltige Landwirtschaft. Und gesunde Böden sind Voraussetzung, damit kommende Generationen auch noch Regenwürmer entdecken können“, so Hörmer abschließend.

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