VIKTUALIA Award für die Wunderlinge

Autor Jan Dörrich Projektmanagement Nachhaltigkeit

Seit Oktober 2013 wird unter der Eigenmarke Wunderlinge Obst und Gemüse angeboten, das trotz eigenwilligem Aussehen einwandfrei in Qualität und Geschmack ist. Damit setzt die REWE International AG ein klares Zeichen gegen die Wegwerfkultur, das auch von den KundInnen positiv aufgenommen wird. Mittlerweile werden kontinuierlich mehr als 70 Tonnen Wunderlinge pro Woche verkauft.

Beitrag gegen Lebensmittelverschwendung

Jährlich werden österreichweit 157.000 Tonnen Lebensmittel und Speisereste im Wert von über einer Milliarde Euro in den Restmüll geworfen. Mit der Initiative „Lebensmittel sind kostbar!“ setzt sich das Ministerium für ein lebenswertes Österreich gegen das Wegwerfen wertvoller Lebensmittel ein. Ziel ist, dass bis Ende 2016 um 20 Prozent weniger Lebensmittelabfälle im Restmüll landen beziehungsweise dass es generell zu einer Verringerung von Lebensmittelabfällen entlang der gesamten Wertschöpfungskette kommt.

Wunderlinge in der Kategorie Wirtschaft ausgezeichnet

Mit dem VIKTUALIA Award zeichnet das Ministerium für ein lebenswertes Österreich Projekte aus, die einen wichtigen Beitrag gegen Lebensmittelverschwendung leisten. Bundesminister Rupprechter würdigte am 27. Mai 2014 die besten Projekte und Ideen zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen und vergab in sechs Kategorien die begehrte Sieger-Statuette VIKTUALIA 2014. Dabei schaffte es die REWE International AG mit dem Projekt Wunderlinge in der Kategorie Wirtschaft an die Spitze. Martina Hörmer, Geschäftsführerin der REWE International AG Eigenmarken, und Barbara Palm, Markenleitung Wunderlinge, nahmen den VIKTUALIA Award freudig entgegen.

Die Jurybegründung bestätigt die ehrgeizigen Bestrebungen rund um die Eigenmarke Wunderlinge: „Mit diesem Projekt setzt die REWE International AG ein Zeichen, dass Lebensmittel trotz ‚optischer Mängel‘ nicht vernichtet werden müssen und ihren gesellschaftlichen Wert haben. Schlussendlich werden durch diese Eigenmarke nun 70 Tonnen Obst und Gemüse pro Woche verkauft, die früher nie in den Handel gelangt wären.“

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