Verein Grenzenlos – Interkultureller Austausch

Autor Jan Dörrich Projektmanagement Nachhaltigkeit

Bereits zum zehnten Mal organisierte der Verein Grenzenlos – Interkultureller Austausch heuer internationale Camps in und um Wien. Die REWE International AG unterstützte diese auch 2013 wieder mit Lebensmittelgutscheinen in Höhe von 1.500 Euro. Die Camps sind Kurzzeitprojekte, die Jugendlichen aus aller Welt die Möglichkeit geben, an einem sozialintegrativen Projekt in Österreich teilzunehmen. Außerdem bieten sie Jugendlichen mit Benachteiligung eine Plattform, auf der sich alle in gleichem Maße einbringen und engagieren können.

Vielfältiges Programm aus allen Bereichen

Das Rahmenprogramm jedes internationalen Camps enthält begleitende Aktivitäten wie Theater-, Musik-, Mal- und andere Kreativworkshops. Auch Aktivitäten für Kinder und Jugendliche der Umgebung werden angeboten. An den Projekten teilnehmen können alle Personen, denen das Abbauen von sozialen, kulturellen und physischen Hürden am Herzen liegt. Es gibt weder fachspezifische noch sprachliche Voraussetzungen.

Im Juli und August 2013 haben vier internationale Camps stattgefunden.

  • Äktschn im Park: 6. Juli bis 27. Juli – Renovierung beziehungsweise Neuanstrich der Außenmauern des Augartens.
  • Überdacht: 13. Juli bis 27. Juli – Arbeiten mit den Kindern des Kinderbauernhofs Eschenau, einer Einrichtung für junge Menschen aus obdachlosen Familien.
  • Jewish Heritage: 20. Juli bis 3. August – Rodungsarbeiten im Jüdischen Friedhof Währing.
  • Let’s Act: 28. Juli bis 17. August – Inszenierung eines selbst erarbeiteten Theaterstücks zum Thema interkulturelle Kommunikation und Diversität.

TeilnehmerInnen aus 19 Ländern

In Summe nahmen 63 Personen aus 19 Ländern und drei Kontinenten an den Camps teil. Sie kamen einerseits von internationalen Projektpartnern, andererseits aus den Programmen „Jugend in Aktion“ und „Grundtvig 50+“ (Europäische ZusammenarbeVerein Grenzenlos – Interkultureller Austauschit in der Erwachsenenbildung) der Europäischen Kommission. Begleitet wurden die Freiwilligen von insgesamt zehn geschulten internationalen ProjektleiterInnen.

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