Greenpeace-Auszeichnung für unser Obst- und Gemüseangebot

Autor Jan Dörrich Projektmanagement Nachhaltigkeit

Der Greenpeace-Marktcheck hat im Juni das Obst- und Gemüseangebot der Supermärkte unter die Lupe genommen. Dafür hat Greenpeace für jedes der zwölf Monate eine Sorte ausgewählt, die frisch geerntet oder als Lagerware aus Österreich erhältlich ist. Bewertet wurde, wie viel von dem Obst- und Gemüse-Angebot in den Supermärkten aus Österreich kommt und wie hoch der Bio-Anteil ist.

Der Testsieger Merkur konnte vor allem mit seinem breiten Angebot heimischer Ware punkten. 9 der 12 Obst- und Gemüse Sorten stammen zu mehr als 80 % aus Österreich. Außerdem stammen 9 Sorten in Bio-Qualität zu mehr als 80 % aus Österreich.

Knapp dahinter landete BILLA auf Platz zwei. Auch hier waren der hohe heimische Anteil an Obst und Gemüseprodukten ein wesentliches Kriterium. Daneben punktet BILLA mit einem breiten Bio-Angebot.

Heimische Ware schützt das Klima

Ob bei Erdbeeren oder Spargel, der Griff zu heimischen Obst- und Gemüseprodukten ist auf jeden Fall möglich. Das schont das Klima: Äpfel die beispielsweise aus Neuseeland angeschifft werden, sind fast sieben Mal so klimaschädlich wie Äpfel aus der Region. Nicht nur der Transport, auch die massive Bewässerung in heißen und trockenen Regionen kann sich negativ auf die Klimabilanz aus. „Wer österreichisches und saisonales Obst und Gemüse kauft, schützt das Klima“, sagt Sebastian Theissing-Matei, Landwirtschaftssprecher bei Greenpeace in Österreich.

Bio ist die beste Wahl

Am besten für Mensch und Umwelt sind Produkte in Bio-Qualität. Für deren Herstellung dürfen keine chemisch-synthetische Pflanzengifte eingesetzt werden. „Heimisches Obst und Gemüse in Bio-Qualität ist auch für unsere Gesundheit die beste Wahl“, sagt Theissing-Matei. Daher hat Greenpeace beim Obst und Gemüse-Test nicht nur abgefragt, wie hoch der Bio-Anteil insgesamt ist, sondern auch wie viel der Ware aus biologischer Landwirtschaft in Österreich kommt.

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