Verringerung von Lebensmittelabfällen: Aktuelle Studien

Autor Alfred Matousek Projektmanagement Nachhaltigkeit

Das Thema Lebensmittel-Abfälle wird öffentlich viel diskutiert, auch wenn das ursprünglich für 2014 ausgerufene „Europäische Jahr gegen Lebensmittelverschwendung“ inzwischen von der EU verschoben wurde. Die Handelsunternehmen der REWE International AG unternehmen schon seit langem Bemühungen, um die Menge an Lebensmittelabfällen zu reduzieren.

Vielfältige Maßnahmen gegen Lebensmittelverschwendung

Zum einen erreichen sie dies durch ein effizientes Bestell- und Bestandsmanagement, optimierte Logistik und diverse organisatorische Maßnahmen, zum anderen durch Kooperationen mit sozialen Einrichtungen. Nahezu alle MERKUR Märkte und rund zwei Drittel aller BILLA Filialen spenden regelmäßig Lebensmittel, die zwar nicht mehr verkauft werden können, aber noch einwandfrei verzehrfähig sind, an Organisationen, die diese an akut von Armut betroffene Menschen verteilen.

Studienergebnisse: Potenzial in Privathaushalten und Gastronomie

Aktuelle Studien des Instituts für Abfallwirtschaft der Universität für Bodenkultur Wien haben nun gezeigt, dass in privaten Haushalten allein im Restmüll mehr als doppelt so viele und in der Gastronomie fast dreimal so viele vermeidbare Lebensmittelabfälle entsorgt werden wie im gesamten österreichischen Lebensmittelhandel. Darunter ist eine in Umfang und Qualität auch im internationalen Vergleich einzigartige Studie im Rahmen der ECR-Gruppe Abfallwirtschaft unter Beteiligung der fünf größten Lebensmittelhändler Österreichs. Details zu den Studien finden Sie auf der Website der Universität für Bodenkultur. Nähere Infos zur Initiative gibt es hier: united against waste.

ResLebensmittelabfälleümee: Alle sind gefordert, mitzuhelfen

Die Herstellung von Lebensmitteln ist mit einem hohen Aufwand an immer knapper werdenden Ressourcen verbunden. Dazu kommt, dass – weltweit, aber auch in Österreich – immer mehr Menschen armutsgefährdet sind. Neben den verschiedenen Akteuren der Wertschöpfungskette – von den Produzenten in der Landwirtschaft und den Verarbeitungsbetrieben, über den Lebensmittelhandel bis zur Gastronomie – sind daher insbesondere wir alle als KonsumentInnen gefordert, durch einen verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln Abfälle zu vermeiden beziehungsweise zu reduzieren.

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