PENNY bereits „Plastiksackerl-frei“, MERKUR und BILLA folgen

Autor Alexander Hell Projektleiter Nachhaltigkeit

Mit dem Verkauf des letzten Einweg-Plastiksackerls bietet PENNY ab sofort nur mehr Mehrweg- und Papiertragetaschen für den Heimtransport des Einkaufs an. BILLA und MERKUR ziehen je nach Umfang der Restbestände in den kommenden Tagen nach. Unterstützt wird die freiwillige konzernweite Maßnahme der REWE International AG, bei der mehr als 28 Millionen Plastiksackerl pro Jahr eingespart werden sollen, auch von den Kundenvertretern.

„Mehrweg statt Einweg!“, so auch die Botschaft der Kundenbeiräte der REWE International AG Petra Lapinski, Georg Karesch und Johann Rabel, die mit der Verabschiedung des letzten PENNY Plastiksackerls in der PENNY Filiale Wiener Neudorf auf die Bedeutung von Wiederbenutzung für die Umwelt aufmerksam machen wollen: „Durch die Verwendung von Mehrwegtaschen kann jeder Einzelne einen wertvollen Beitrag zur Reduktion von Plastikmüll leisten.“

„Die stetig gesunkene Nachfrage nach Einwegtaschen zeigt uns, dass wir mit dem Abschied vom Plastiksackerl auch dem Wunsch unserer Kundinnen und Kunden entsprechen, den Einkauf umweltfreundlicher zu gestalten,“ so Frank Hensel, Vorstandsvorsitzender der REWE International AG. „Den Trend zur Mehrfach-Nutzung wollen wir mit einem passenden Angebot unterstützen und werden daher das Sortiment an Mehrwegtaschen in allen unserer Handelsfirmen in den kommenden Monaten um andere Materialien – wie Baumwolle und Jute – erweitern,“ kündigt Hensel an.

Die REWE International AG hat bereits am 2. Mai 2016 die freiwillige Selbstverpflichtung des Handels zur Einsparung von Plastiksackerln unterzeichnet und stellt als Erster der Branche den Verkauf der Einweg-Exemplare komplett ein. Seit Beginn des Jahres gibt es nur noch Restbestände, die im Sinne höchstmöglicher Ressourcenschonung dieser Tage in den Filialen abverkauft werden. Mit dem Verkauf des letzten Plastiksackerls finden Kundeninnen und Kunden in den Märkten und Filialen von BILLA, MERKUR, PENNY und BIPA nur mehr Permanent- und Papier-Tragetaschen vor, letztere zu einem vergleichbaren Preis wie die abgelösten Plastiksackerl.

Bereits seit 2012 wurden bei BILLA, MERKUR und PENNY nur noch Plastik-Tragetaschen aus Altkunststoff verkauft, was zu einer Reduktion von 3.500 Tonnen Kunststoff und 50 Prozent der CO2-Emissionen pro Jahr geführt hat. Alternativ zu den Plastiksackerln wurden den Kundinnen und Kunden auch schon bisher Papier- und Permanent-Tragetaschen sowie Plastiksackerl aus recyceltem Kunststoff und aus gentechnikfreier Maisstärke oder Zuckerrohr angeboten.

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