Glossar

Hier finden Sie Erklärungen und Hintergrundinformationen zu den wichtigsten Begriffen und Themen aus unseren vier Säulen der Nachhaltigkeit.

Unsere Strategie ist österreichische Produkte weiter zu stärken. Dazu ist es wichtig, dass eine Bewusstseinsbildung beim Konsumenten zugunsten heimischer Qualität erfolgt. Das bedeutet eine konsequente Bewerbung der österreichischen Produkte – aber auch eine entsprechende Auslobung im Geschäft. Bezüglich einer für den Konsumenten klar verständlichen Auslobung haben wir nach intensivem internen und externen Dialog die A+A Kennzeichnung eingeführt.

A+A bedeutet 100 Prozent Österreich

Ein Artikel ist nach dieser Definition dann ein "100 Prozent österreichischer", wenn unter Einhaltung der Bestimmungen des österreichischen Lebensmittelkodex und des Lebensmittelkodex der REWE International AG die komplette Be- und Verarbeitung in Österreich stattfinden und alle Inhaltsstoffe eines Produktes zu 100 Prozent aus Österreich stammen.

Dabei tolerieren wir eine eventuell auftretende Schwankungsbreite von maximal zwei Prozent. D.h. wir haben Verständnis für Inhaltsstoffe, deren Herkunft nicht Österreich sind – wie beispielsweise Gewürze oder Zusatzstoffe, die teilweise nicht aus heimischer Produktion stammen können.

2016 - TRIGOS Österreich 2016 an Blühendes Österreich

Die REWE International AG gewann am 14. Juni 2016 gemeinsam mit BirdLife Österreich für die Aktion Blühendes Österreich den Preis für die nachhaltigste nationale Partnerschaft. 2015 haben wir die gemeinnützige Stiftung „Blühendes Österreich“ gegründet, die das Ziel hat ökologisch wertvolle Flächen in Österreich zu erhalten und damit zum Schutz der Artenvielfalt beizutragen. Außerdem ist auch die Bewusstmachung des Biodiversitätsverlustes in der breiten Öffentlichkeit unter Einbeziehung der KonsumentInnen ein wichtiger Bestandteil der Initiative. Dafür kooperiert die Stiftung Blühendes Österreich mit BirdLife Österreich, verschiedenen Lieferanten und den Naturschutzabteilungen der Länder. Ende 2015 konnte die Partnerschaft über 100 Vertragspartner zählen. Die Betriebe werden vor Ort am Betrieb durch Naturschutzexperten beraten um Maßnahmen erfolgreich umzusetzen. Dadurch konnte ein wichtiger Beitrag zur Erhaltung der Lebensräume der FFH und Vogelschutzrichtlinien, sowie zur Erreichung der Ziele der österreichischen Biodiversitäts-Strategie geleistet werden.

2015 - PENNY erhält Fundraising Award für gesellschaftliches Engagement

Gemeinsam mit dem Österreichischen Roten Kreuz wurde 2011 der PENNY-Familien-Hilfsfonds gegründet, der in Armut geratenen Familien mit schulpflichtigen Kindern in akuten Notsituationen einen Neuanfang ermöglicht. Denn auch in Österreich leben immer mehr Familien und insbesondere eine steigende Zahl alleinerziehender Mütter und Väter am Existenzminium. Für dieses Engagement wurde das Unternehmen nun mit dem Fundraising Award in der Kategorie "Beste Partnerschaft" ausgezeichnet.

2014 - VCÖ-Mobilitätspreis

Für den Zustelldienst der MERKUR Service Bikes gewann die Firma Goodville Mobility gemeinsam mit MERKUR den Preis in der Kategorie "unterwegs zum Einkaufen". Mit dem Service können Einkaufsgüter umweltfreundlich den Kundinnen und Kunden nach Hause zugestellt werden. Fahrradbotinnen und Fahrradboten übernehmen die Zustellung von Lebensmitteln des MERKUR am Hohen Markt in den 1. bis 9. und 20. Wiener Gemeindebezirk. Die Fahrräder sind speziell für den Lastentransport ausgerichtet, die Lebensmittel können bequem in eigens gebrandeten Aluboxen verstaut werden.

2014 - Volkshilfe Pflege- und Betreuungspreis

Der Österreichische Pflege- und Betreuungspreis wurde von der Volkshilfe 2006 erstmals ins Leben gerufen und rückt das Engagement pflegender Angehöriger, ehrenamtlicher HelferInnen sowie jenes pflegender Kinder und Jugendlicher in den Mittelpunkt. Erstmals wurden 2014 auch Unternehmen ausgezeichnet, die bewusst Initiativen im Pflege- und Betreuungsbereich setzen. Für die aktive Information der MitarbeiterInnen zum Thema Pflege sowie den MERKUR Pflegebonus als zusätzliches Angebot für MitarbeiterInnen im Falle einer notwenigen Pflegekarenz wurde MERKUR ausgezeichnet.

2014 - Staatswappen für Lehrlingsausbildung

MERKUR wurde für seine herausragenden Leistungen in der Lehrlingsausbildung mit dem Österreichischen Staatswappen ausgezeichnet. Das Gütesiegel "Staatlich ausgezeichneter Ausbildungsbetriebe" ehrt MERKUR als österreichischen Ausbildungsbetrieb, der sich durch außergewöhnliche Leistungen im Lehrlingswesen hohe Verdienste um die österreichische Wirtschaft erworben hat. Ziel der staatlichen Auszeichnung ist die Stärkung von Qualität, Innovation und Nachhaltigkeit in der Lehrlingsausbildung.

2014 - Viktualia für Wunderlinge

Mit dem Viktualia-Preis zeichnet das Ministerium für ein lebenswertes Österreich Projekte aus, die durch ihren Einsatz und ihre Kreativität einen wichtigen Beitrag gegen Lebensmittelverschwendung leisten. Die "Wunderlinge" wurden Sieger in der Kategorie Wirtschaft. Unter der neuen Eigenmarke werden Obst und Gemüse angeboten, das trotz eigenwilligem Aussehen einwandfrei in Qualität und Geschmack ist. Damit setzt REWE International AG ein klares Zeichen gegen die Wegwerfkultur, die auch von den Kunden positiv aufgenommen wird.

2014 - Gütesiegel Betriebliche Gesundheitsförderung für ZentralmitarbeiterInnen

REWE International AG erhält zum zweiten Mal das BGF Gütesiegel – diesmal für das Projekt "Betriebliche Gesundheitsförderung für ZentralmitarbeiterInnen". Die Auszeichnung bestätigt das hohe Engagement der REWE International AG für die Förderung der Mitarbeitergesundheit, die seit 2008 strukturiert im Rahmen der umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie gestartet wurde. Nachdem die Pilot-Aktivitäten im Filialbereich bereits 2011 das Gütesiegel für betriebliche Gesundheitsförderung erhalten haben, gibt es nun die Auszeichnung für das Zentralfirmen-Projekt.

2013 - Staatliche Gütezeichen "berufundfamilie"

Aufbauend auf dem Grundzertifikat aus dem Jahr 2010 wurde der REWE International Dienstleistungs GmbH 2013 das erweiterte Vollzertifikat verliehen. MERKUR und BIPA erhielten 2013 das Grundzertifikat, BILLA bereits 2012. Damit wurde die familienbewusste Personalpolitik mit einem staatlichen Gütezeichen ausgezeichnet. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu fördern, ist insbesondere im Handel mit seinem hohen Anteil an Teilzeitkräften und weiblichen Mitarbeiterinnen, ein wichtiger Aspekt in der Mitarbeiterbindung. Die Zertifikate sind freiwillige Verpflichtungen zu einem längerfristigen Prozess, der von externen Auditoren und Gutachtern begleitet und geprüft wird. Themenfelder wie Arbeitszeit, Informations- und Kommunikationskultur sowie Förderungen und Services für Familien stehen dabei ebenso im Fokus wie Elternschaft, Karenz und Wiedereinstieg in den Berufsalltag.

2012 - Pro Carton/ECMA Award

Im Rahmen des ECMA-Kongresses in Kopenhagen wurde bereits zum 16. Mal in Folge der Pro Carton/ECMA Award verliehen. Ausgezeichnet wurden außergewöhnliche und innovative Kartonverpackungen, die sich auf dem Markt bewährt haben. Ja! Natürlich überzeugte die Jury in der Kategorie "Nachhaltigkeit" mit der Initiative "Bio in Hülle und Fülle". Durch die sukzessive Umstellung der Produktverpackung auf Zellulosefolie und Karton konnte die Bio-Marke bereits über 63 Tonnen Kunststoff einsparen. Laut Jury hebt sich die nachhaltige Verpackungslösung von Österreichs Bio-nier nicht nur im Design, sondern vor allem durch das eingesetzte Material deutlich von den Mitbewerbern ab. Nur aus Karton bestehend, können die Faltschachteln leicht recycelt werden und tragen somit nachhaltig zum Umweltschutz bei.

2012 - Klimabündnis Österreich

Das Klimabündnis ist Österreichs größtes Klimaschutznetzwerk, zu dem mehr als 900 Gemeinden, 700 Betriebe und 300 Schulen gehören. Im Rahmen dessen werden Betriebe bei der Erarbeitung und Umsetzung umfassender Klimaschutzmaßnahmen unter anderem in den Bereichen Energie, Mobilität, Raumplanung und Bewusstseinsbildung unterstützt. BILLA wurde Anfang 2012 mit 25 Filialen in acht Bundesländern Klimabündnis-Betrieb. Die Standorte wurden vom Klimabündnis Österreich energetisch untersucht und Klimaschutz-Maßnahmen ausgearbeitet. Nach positivem Abschluss der Analyse und einer Selbstverpflichtung zur Umsetzung der Maßnahmen erfolgte die Auszeichnung als Klimabündnis-Betrieb.

2011 - klimaaktiv pakt2020

REWE International AG ist eines von sechs Unternehmen, das sich 2011 als erstes als klima:aktiv pakt2020-Partner des Lebensministeriums qualifizieren konnte. Eine Fachjury ermittelte aus allen Bewerbungen die ambitioniertesten Unternehmen. Mit der Beitrittserklärung verpflichten wir uns freiwillig zur Erreichung der österreichischen Energie- und Klimaziele und gehen als Wegbereiter und Vorbild für betrieblichen Klimaschutz in Österreichs Wirtschaft voran.

2011 - Trigos Niederösterreich

REWE International AG erhielt die Auszeichnung für PRO PLANET in der Kategorie Markt. Das PRO PLANET Label wird an Produkte vergeben, die in ihrer Herstellung, Verarbeitung oder Verwendung Umwelt oder Mensch deutlich weniger belasten als herkömmliche Produkte. Das Label dient so dem Verbraucher als verlässliche Orientierungshilfe beim Kauf von nachhaltigeren Produkten. Mehr zu PRO PLANET. Der TRIGOS zeichnet jene Unternehmen aus, die unabhängig von der Unternehmensgröße ein umfassendes CSR-Engagement sowie das beste Projekt aufweisen.

2011 - Beste Arbeitgeber

Bei der Wahl zum besten Arbeitgeber Österreichs 2011 des Beratungsunternehmens "Great Place to Work" erreichte BIPA in der Kategorie "Unternehmen über 250 MitarbeiterInnen" Bronze. Zusätzlich ging der Sonderpreis als "Bester Arbeitgeber für Lehrlinge" an BIPA. Auch in der Kategorie "Bester Arbeitgeber für Berufseinsteiger" war BIPA unter den Top 3 vertreten. Das "Great Place to Work" Institut ist ein internationales Forschungs- und Beratungsunternehmen. Das Institut unterstützt Unternehmen aller Branchen und Größen bei der systematischen Überprüfung und Weiterentwicklung einer mitarbeiterorientierten Arbeitsplatzkultur und der Steigerung ihrer Arbeitgeberattraktivität. Eine besondere Rolle spielt dabei die Schaffung vertrauensvoller Beziehungen zwischen Management und Mitarbeitern, der Stolz der Beschäftigten auf die eigene Tätigkeit und die Leistung des Unternehmens insgesamt sowie ein starker Teamgeist.

2011 - DGNB-Zertifikat in Gold

Das Projekt BILLA Perchtoldsdorf wurde bereits nach Abschluss der Planungsphase durch die ÖGNI (Österreichische Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft) mit dem DGNB-Zertifikat in Gold ausgezeichnet. Beim Bau der BILLA-Filiale wurden unter anderem folgende Maßnahmen umgesetzt:

  • Holzfertigteilbauweise (diese weist gegenüber herkömmlichen Beton- und Ziegelbauten einen um rund 60% geringeren Materialinput auf).
  • Wäremrückgewinnung (die Abwärme der Kälteanlagen wird für die Aufbereitung des benötigten Warmwassers und für die Heizung genutzt).
  • Lichtkuppeln (Optimierung der Tageslichtnutzung und zusätzliche Lichtregelungen führen zu einer massiven Stromeinsparung).
  • Photovoltaik-Anlage am Dach (erzeugt jährlich über 15.000 kWh Strom).

In die Bewertung fließen rund 60 Kriterien aus den Themenfeldern Ökologie, Ökonomie, soziokulturelle und funktionale Aspekte, Technik, Prozesse und Standort ein. Werden diese in herausragender Weise erfüllt, erhält das Gebäude das DGNB Zertifikat in der Kategorie Gold, Silber oder Bronze.

2011 - Gütesiegel des österreichischen Netzwerks für betriebliche Gesundheitsförderung

REWE International AG und ihre Handelsfirmen BILLA, MERKUR, BIPA, PENNY, ADEG haben im Herbst 2008 ein Pilotprojekt zur betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) gestartet, welches nach erfolgreichem Abschluss vom Netzwerk für betriebliche Gesundheitsförderung ausgezeichnet wurde. Die Ergebnisse des aus den Mitteln des Fonds Gesundes Österreich geförderten Pilotprojekts wurden bei der Umsetzung der seit Herbst 2010 laufenden handelsfirmenweiten und handelsfirmenübergreifenden BGF-Aktivitäten berücksichtigt. Bereits mit der Unterzeichnung der BGF-Charta hat sich REWE International AG den Grundsätzen der Betrieblichen Gesundheitsförderung verschrieben Der Gütesiegelantrag wurde hinsichtlich der Erfüllung der Kriterien des Europäischen Netzwerkes BGF (ENWHP) von einem internationalen Fachbeirat begutachtet. Die Entscheidung über die Zuerkennung des Gütesiegels trafen die Mitglieder und Partner des österreichischen Netzwerkes BGF mit Zweidrittelmehrheit.

2010 - Österreichische Umweltzeichen

Das Werbestudio Marian der REWE International AG erhielt das Österreichische Umweltzeichen für die Produkte Broschüren, merkantile Drucksorten und Werbedrucksorten. Dabei müssen konkrete Umweltkriterien erfüllt werden, deren Einhaltung durch ein unabhängiges Gutachten nachgewiesen wird. Ausgezeichnet werden nur jene umweltschonenden Produkte, die auch eine hohe Qualität und Gebrauchstauglichkeit aufweisen. Das Umweltzeichen des Lebensministeriums dient als Hilfestellung für die Konsumenten, die einen Beitrag zum Umweltschutz leisten möchten. Es wird für umweltfreundliche Produkte, Ausbildungsbetriebe und Bildungseinrichtungen vergeben, die sich unter anderem für höhere Lebens- und Umweltqualität sowie transparente Information einsetzen.

2010 - Staatliche Gütezeichen "berufundfamilie"

REWE International AG setzte sich als Ziel, mit dem Audit die eigene betriebliche Familienfreundlichkeit zu analysieren und optimieren. Das durchgeführte Audit "berufundfamilie" ist ein Beratungsinstrument für Unternehmen, Non- Profit-Organisationen und Einrichtungen des öffentlichen Dienstes, die ihre Familienorientierung gezielt entwickeln wollen, um von den damit verbundenen positiven betriebswirtschaftlichen Effekten zu profitieren. Mit dem Audit „berufundfamilie“ werden Unternehmen dabei unterstützt, familienfreundliche Maßnahmen zu definieren, zu evaluieren und von den Ergebnissen zu profitieren. Unternehmen und Organisationen, die das Audit "berufundfamilie" umsetzen, werden vom Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend mit einem Gütezeichen zertifiziert.

2010 - ÖGUT Umweltpreis

REWE International AG erhielt den Monika Polster Sonderpreis für betrieblichen Umweltschutz mit dem Projekt "Green Building – Auf dem Weg zur Null-Energie-Filiale" für nachhaltige Gebäudetechnik. Ziel ist es, die Umweltbelastungen so gering wie möglich zu halten bzw. aktiv zu reduzieren. Optimierte Kälteanlagen, Nutzung der Abwärme, innovative Türkonstruktionen sowie Glastüren vor den Kühlregalen erzielten erhebliche Energieeinsparungen. Zusätzlich wurden der Umstieg auf Grünstrom aus österreichischer Wasserkraft, energiesparende Beleuchtungskonzepte und verschiedene Maßnahmen in der Logistik und im Fuhrparkmanagement realisiert. Der ÖGUT Umweltpreis zeichnet herausragende Projekte im Bereich Umwelt, Nachhaltigkeit und Gesellschaft aus. Im Rahmen des Umweltpreises werden innovative Projekte oder Personen in mehreren Kategorien prämiert.

2010 - Energieeffizienzpreis Helios

REWE International AG wurde in der Kategorie integrierte Gesamtlösungen mit dem Helios ausgezeichnet. Um den Stromverbrauch in den BILLA Filialen zu senken, wurden die Kühlmöbel mit einer 3-Scheibenverglasung, einer Scheibenheizung sowie einer verbesserten Regeltechnik ausgestattet. Dies brachte eine Ersparnis von rund 60.000 kWh pro Jahr. 90.000 kWh spart die Wärmerückgewinnung über die Verbundkälteanlagen. Auch der Einsatz energiesparender Leuchtmittel in den Kühlgeräten verbesserte die Energiebilanz wesentlich. So erbrachte alleine die LED-Beleuchtung am BIPA "Walk of Beauty" eine Gesamteinsparung von 500 Tonnen CO2. Die Wirtschaftskammer Niederösterreich hat den Energieeffizienzpreis Helios ins Leben gerufen, um besondere Leistungen der niederösterreichischen Unternehmen in den Bereichen Energieeinsparung, Energieeffizienz, erneuerbare Energie, Mobilität und Bewusstseinsbildung auszuzeichnen.

klima:aktiv

klima:aktiv ist Teil der österreichischen Klimastrategie und wurde im Jahr 2004 vom Lebensministerium für aktiven Klimaschutz initiiert. Durch das Programm soll die rasche und breite Markteinführung klimafreundlicher Technologien und Dienstleistungen gefördert werden. REWE International AG wurde bereits in drei Kategorien von klima:aktiv prämiert:

2010 - Best Practice: Beleuchtungsoptimierung im Frischdienstlager Inzersdorf

Wannenleuchten wurden mit dimmbaren, elektronischen Vorschaltgeräten installiert. Dadurch ist das Lichtniveau gleichmäßig auf 150 Lux für die Wege und 100 Lux im Warenbereich angehoben worden. Die Anordnung der Lichtbänder wurde an die Anordnung der Wege angepasst. Ein eigener Zähler dokumentiert den tatsächlichen neuen Stromverbrauch der Anlage. Durch den optimierten Anschlusswert und die Regelung auf die optimale Beleuchtungsstärke konnte der Stromverbrauch um bis zu 45 Prozent reduziert werden. Das entspricht etwa 109.000 kWh pro Jahr.

2010 - Best Practice: Green Building - Auf dem Weg zur Null-Energie-Filiale

Bereits seit 2006 werden innovative Energiekonzepte nach den Green Building Vorgaben umgesetzt und laufend erweitert. Dadurch konnte der Energieverbrauch in Relation zur Expansion in den letzten Jahren kontinuierlich gesenkt werden. Drei Filialen waren 2010 bereits mit dem GreenBuilding Zertifikat ausgezeichnet und mehr als 450 Filialen entsprachen den GreenBuilding Anforderungen.

2008 - Best Practice: Fuhrpark der Zukunft

klima:aktiv zeichnete REWE International AG für ihre Projekte zur Reduktion von Kraftstoff und Emissionen aus.

2005 und 2008 - Staatlich ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb

Das österreichische Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit zeichnete BILLA 2005 und BIPA 2008 als "Staatlich ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb" aus. Prämiert werden Unternehmen, die sich durch außergewöhnliche Leistungen in der Ausbildung von Lehrlingen und im Lehrlingswesen Verdienste um die österreichische Wirtschaft erworben haben und eine allgemein geachtete Stellung einnehmen.

Bereits im Herbst 2008 wurde mit der Betrieblichen Gesundheitsförderung im Rahmen eines erfolgreichen Filial-Pilot-Projekts begonnen, dessen Ergebnisse in den seit 2011 laufenden handelsfirmenweiten BGF-Rollouts berücksichtigt werden. Mit November 2010 startete auch ein Betriebliches Gesundheitsförderungsprogramm für ZentralmitarbeiterInnen.

Dabei wird speziell auf die Bedürfnisse dieser Zielgruppe eingegangen, um so die spezifischen Arbeitsbelastungen im Bürobereich reduzieren sowie die Gesundheitsressourcen stärken zu können. Die Betriebliche Gesundheitsförderung stellt somit als Komponente der MitarbeiterInnensäule unserer Nachhaltigkeitsstrategie für Sie eine einmalige Gelegenheit dar, sich in Ihrer Arbeitswelt einzubringen, BGF-Aktivitäten wahrzunehmen und den Weg zum gesündesten Handelsunternehmen Österreichs aktiv mit zu bestreiten!

Der REWE International AG wurde auch bereits im Rahmen einer feierlichen Matinèe in Grafenegg von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll der Vorsorgepreis 2012 verliehen. Dieser prämiert herausragende Projekte der Gesundheitsvorsorge. Ausgezeichnet wurde das Unternehmen in der Kategorie „Betriebe niederösterreichweit“ für sein Projekt „Betriebliche Gesundheitsförderung für ZentralmitarbeiterInnen“.

Nachdem das Unternehmen für die Pilot-Aktivitäten im Filialbereich bereits das Gütesiegel für betriebliche Gesundheitsförderung erhalten hat, freut man sich umso mehr über die weitere Auszeichnung des Landes Niederösterreichs. „Unsere Mitarbeiter und deren motivierter Einsatz sind die Basis des Erfolges unseres Unternehmens. Deshalb investieren wir gerne in die Bereiche Gesundheitsmanagement, Aus- und Weiterbildung, Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie Integration. Denn jede Investition in unsere Belegschaft ist eine wertvolle Investition in die Zukunft“, erläutert Frank Hensel, Vorstandsvorsitzender REWE International AG.

Gesetztes Ziel ist es, nicht nur das Gesundheitsverhalten und den Gesundheitszustand der MitarbeiterInnen zu verbessern, das Wohlbefinden am Arbeitsplatz und die Mitarbeiterzufriedenheit zu steigern, sondern auch die Mitbestimmungsmöglichkeiten weiter zu erhöhen sowie soziale und organisatorische Ressourcen weiter auszubauen. Die REWE Group Aktivitäten entsprechen allen Anforderungen und Richtlinien, die an betriebliche Gesundheitsförderungsprojekte gestellt werden: Deshalb werden sie auch aus den Mitteln des Fonds Gesundes Österreich gefördert.

Bedarfsorientiertes Angebot: Gesundheitstage, ergonomische Arbeitsplätze & Vitalgericht

Im Filialbereich beispielsweise unterstützt das Unternehmen die Vorsorge- bzw. Gesundenuntersuchungen und Krebsvorsorgeuntersuchungen durch zusätzliche bezahlte Freizeit, sowie mit Schulungen in den Filialen und Märkten zum richtigen Heben und Tragen und ergonomischen Gesundheitsschuhen. Auch in den Zentralfirmen wird auf die spezifischen Bedürfnisse der MitarbeiterInnen eingegangen und mittels Fitnesseinheiten, ergonomischen Arbeitsplatzberatungen und vielfältigen Vorträgen das Gesundheitsbewusstsein unterstützt. Konzernweit werden MitarbeiterInnen und Führungskräfte sensibilisiert für die Bedeutung der Gesundheit im Allgemeinen sowie für den Erhalt der ebenso bedeutsamen psychischen Gesundheit im Speziellen. Die Maßnahmen werden auch laufend evaluiert, um weitere Potenziale zu identifizieren.

Bio ist der bedeutendste Standard für die ökologische Nachhaltigkeit von Lebensmitteln. Das strategische Ziel der REWE International AG für die kommenden Jahre ist ein überproportionales Wachstum des Bio-Sortiments im Vergleich zu konventionellen Artikeln. Mit der Gründung von Ja! Natürlich 1994 waren wir ein Vorreiter in Österreich bei Bio-Produkten.

Die Kriterien für Bio-Landwirtschaft

  • Verbot von chemisch-synthetischen Düngemitteln (stattdessen Düngung mit Kompost, Gründüngung oder Wirtschaftsdünger).
  • Verbot von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln.
  • Bodengesundheit: Weite Fruchtfolge, Anbau von Leguminosen, Einbringen von Grünmasse und somit Humusaufbau.
  • Garantiert Gentechnikfrei – nicht nur bei Lebensmitteln sondern auch beim Futtermitteln.
  • Heizung von Glashäuser nur zulässig, wenn nachhaltige Brennstoffe (Fernwärme, Hackschnitzel, usw) verwendet werden.
  • Artgerechte Tierhaltung bedeutet für die Tiere frische Luft, viel Auslauf im Freien, der Kontakt zu den Artgenossen, Pflege durch den Menschen und garantiert biologisches, gentechnikfreies Futter.
  • Hormone, Leistungsförderer und der vorbeugende Einsatz von Antibiotika sind streng verboten.

Bio-Pionier Ja! Natürlich

Wir stellen seit 1994 unter der Eigenmarke Ja! Natürlich die größte Bio-Marke des Landes und bieten das mit Abstand größte Bio-Sortiment Österreichs an. Mehr als 1.100 Produkte – von denen 80 Prozent aus Österreich stammen – sind Teil des Produktangebots des "Bioniers". Ja! Natürlich Lebensmittel stammen überwiegend aus Österreich und immer mehr aus den Regionen rund um die sechs Nationalparks des Landes. Seit vielen Jahren verbindet Ja! Natürlich und die Region Nationalpark Hohe Tauern eine fruchtbare Partnerschaft. Die biologische Landwirtschaft hat sich zu einem wirtschaftlichen Motor für die gesamte Region entwickelt – jeder zweite Bauer ist Bio-Bauer. Dieses gemeinsame Erfolgsmodell, das bäuerliche Tradition in unverfälschte Natur einbettet, wurde 2010 auf alle sechs österreichischen Nationalparks in Kooperation mit dem Lebensministerium unter der Dachmarke "Nationalparks Austria" ausgeweitet.

Rund 7.000 Bio-Bäuerinnen und –Bauern produzieren für Ja! Natürlich. Wir gewährleisten eine sichere Abnahme und Mindestpreise, honorieren den Mehraufwand der biologischen Produktion mit den höchsten Bio-Qualitätszuschlägen und bringen Wertschöpfung sowie Beschäftigung auch in entlegenere Gebiete Österreichs. Darüber hinaus gibt Ja! Natürlich Verlässlichkeit und Sicherheit für die österreichische Bio-Landwirtschaft – durch Modelle der Vertragslandwirtschaft (Bio-Getreide), langjährig gelebte Partnerschaften und die Förderung der klein strukturierten Landwirtschaft. Durch den Verzicht auf Chemie (Mineraldünger, Pflanzenschutzmittel) und den Fokus auf Österreich werden jährlich über 21.000 Tonnen an CO2-Äquivalenten eingespart.

Tierschutz, d.h. die tierfreundliche Haltung der Nutztiere, ist ein weiteres zentrales Anliegen von Ja! Natürlich. Seit 2010 gelten etwa strengere Auflagen für Haltung und Weidewirtschaft für Jungrinder als gesetzliche Regelungen und Bio-Verbände es vorschreiben. Diese Leitlinien sorgen für eine vorbildliche Umsetzung artgerechter Tierhaltung, Nutznießer sind jährlich 8.000 Jungrinder in Österreichs Berggebieten. Freilandhaltung als artgerechteste Form der Tierhaltung wurde 2010 auch bei Schweinen erfolgreich erweitert. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Bio-Bauern und Prämierungen konnte diese Haltungsform in den letzten beiden Jahren auf 3.500 Schweine verdoppelt werden.

Echt B!O: Bio-Marke bei PENNY

Auch die Eigenmarke Echt B!O umfasst nur Lebensmittel aus ökologisch kontrolliertem Anbau. Bei Echt B!O Produkten wird auf viele Zusatzstoffe wie Aromen, Geschmacksverstärker und künstliche Farbstoffe verzichtet. Echt B!O ist bei PENNY erhältlich und das Sortiment umfasst mehr als 130 Produkte.

ALNATURA bei BILLA, MERKUR und ADEG

Auch die bekannte Bio-Marke Alnatura ist bei BILLA, MEKUR und ADEG erhältlich. Jedes Alnatura Produkt wird nach strengen Qualitätsgrundsätzen entwickelt und möglichst schonend verarbeitet. Wo immer möglich, stammen Zutaten für Alnatura Produkte von Höfen, die nach strengen Richtlinien der Bio-Anbauverbände wie Bioland, Demeter oder Naturland wirtschaften. Insgesamt bieten wir über 400 Alnatura Produkte an.

Blühendes Österreich ist die größte privatwirtschaftliche Nachhaltigkeitsinitiative für Natur- und Biodiversitätsschutz in Österreich. Mit der Initiative Blühendes Österreich verfolgt die REWE International AG ein klares, langfristiges Ziel: Gemeinsam mit der Naturschutzorganisation BirdLife Österreich soll das Land noch grüner, vielfältiger und lebenswerter werden.

Unser Ziel lautet:

Artenreiche Blumenwiesen, summende Bienen, singende Vögel und viele bunte Schmetterlinge – das soll auch in Zukunft so bleiben.

Mit Blühendes Österreich werden der Erhalt und die Entwicklung bedrohter, ökologisch wertvoller Lebensräume und Projekte zur Bildung nachhaltiger Entwicklung unterstützt. Blühendes Österreich sieht sich als starker, vertrauenswürdiger Partner und Förderer für innovative und visionäre Initiativen im Natur- und Biodiversitätsschutz. Mit Ende 2016 unterstützt die Stiftung Blühendes Österreich 113 Betriebe und Naturschutzorganisationen mit einer Fläche von ungefähr 330 Hektar.

Die REWE International AG übernimmt mit Blühendes Österreich Verantwortung, um einen effektiven Beitrag mit Vorbildwirkung für eine nachhaltige Entwicklung in Österreich anzustoßen. Finanziert wird Blühendes Österreich über die österreichischen Eigenmarken „Da komm‘ ich her!“ von BILLA, MERKUR und ADEG, Obst und Gemüse von „Ich bin Österreich“ von PENNY sowie den Produkten der grünen Eigenmarke „Immer grün“ von MERKUR und „bi good“ von BIPA. Pro verkauftem Produkt fließt ein Cent in die Initiative Blühendes Österreich. Durch den Kauf dieser Eigenmarken stehen jährlich etwa eine Million Euro für Blühendes Österreich und den Schutz der heimischen Natur und Biodiversität zur Verfügung.

Weiterführende Informationen zu Blühendes Österreich: Mehr erfahren!

„Wir denken barrierefrei und geben KundInnen, MitarbeiterInnen und PartnerInnen gleiche Chancen“, unter diesem Motto  hat die REWE International AG 2014 eine DisAbility Strategie entwickelt, die konkrete Maßnahmen in den Bereichen Recruiting, Kundenservice, Kommunikation und Arbeitsplatz für die nächsten 3 Jahre beinhaltet.

Zur Verankerung dieser Ziele im Unternehmen wurde gemeinsam mit dem internen DisAbility Netzwerk, bestehend aus mehr als 30 MitarbeiterInnen mit und ohne Behinderung und aus unterschiedlichen Abteilungen, eine DisAbility Charta erarbeitet. Diese Selbstverpflichtung unterstreicht die wichtige und zentrale Rolle der REWE International AG, indem sie zukünftig als Vorbildfunktion bei der Integration von Menschen mit Behinderung agieren will und auf die Bedürfnisse von KundInnen mit Behinderung vor Ort als auch bei den diversen Liefer- und Produktionsketten stärker eingehen will.

Als Marktführer wollen wir umfassend den (Arbeits)alltag von MitarbeiterInnen und KundInnen mit Behinderung mitgestalten sowohl auch deren Potenziale nutzen. Studien gehen davon aus, dass 15 bis 20 %  der österreichischen Bevölkerung eine Behinderung haben.

Die Disability Charta finden Sie hier.

 

 

Mit über 40.000 MitarbeiterInnen in Österreich repräsentiert REWE International AG eine große Vielfalt an unterschiedlichen Personen.

Die demografische Veränderungen am Arbeitsmarkt sowie ein gesellschaftlicher Wertewandel bedeuten für Unternehmen eine zunehmende Diversifizierung in sozialer und organisatorischer Hinsicht. Dieser Entwicklung begegnet die REWE International AG mit einer Unternehmenskultur, die menschliche Vielfalt schätzt.Damit verbundenen ist der strategischen Zugang, MitarbeiterInnen und KundInnen eine Umgebung zu bieten, die sie fördert und sich positiv auf Kreativität und Produktivität auswirken.

Für REWE International AG stehen dabei vor allem Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen sowie Menschen mit Einschränkungen und Behinderung im Fokus. Um von Einzelmaßnahmen zu einem strategischen Managen zu kommen, wurde 2014 mit der Entwicklung einer Disability-Strategie begonnen. Studien reden von 15 Prozent der österreichischen Bevölkerung, die aktuell eine Behinderung haben. Durch den demographischen Wandel steigt dieser Prozentsatz, sodass ein Drittel unserer Gesellschaft einen Betroffenen im allerengsten Umfeld hat oder selbst betroffen ist.

Diese Strategie wurde mit Unterstützung der Disability Performance Austria entwickelt, um das Thema Chancengleichheit und Barrierefreiheit konsequent voranzutreiben. Ein wesentlicher Schritt war die Installierung eine Disability Managerin im Unternehmen sowie einer internen Arbeitsgruppe bestehend aus Menschen mit und ohne Behinderung. Erstes ambitioniertes Ziel ist eine Verdoppelung des MitarbeiterInnenanteils von Menschen mit Behinderung auf 700 Personen. Außerdem wurde bereits 2016 eine barrierefreie Muster-Filiale von BILLA als Pilotprojekt errichtet, die nicht nur rollstuhlgerecht ist, sondern auch Maßnahmen für seh- und hörbehinderte Menschen inkludiert.

En Als erster Supermarkt Europas wurde die BILLA Filiale in Klosterneuburg bereits 2008 mit dem GreenBuilding-Zertifikat der EU ausgezeichnet. Der Heizwärmebedarf liegt dabei pro Quadratmeter um mindestens 25 Prozent unter den gesetzlichen Vorgaben. Kurze Zeit später wurden ebenfalls in Klosterneuburg der MERKUR Markt sowie 2009 ein PENNY Markt in Feistritz zertifiziert. Seither werden alle Neu- und Umbauten von BILLA und MERKUR sowie auch teilweise von PENNY entsprechend dem GreenBuilding-Standard adaptiert. Gegenüber herkömmlichen Märkten konnte der Gesamtenergieverbrauch damit im Durchschnitt um rund 34 Prozent reduziert werden.

Obgleich Energieeffizienz-Maßnahmen in den Filialen nicht immer automatisch von den KundInnen wahrgenommen werden, gehört REWE International AG damit zu den Vorreitern von energieeffizienten Filialen in Österreich. Ende 2015 zählte das Unternehmen über 950 energieeffiziente Filialen, wobei 331 durch Wärmerückgewinnung beheizt  werden.

Die Reduktion der Heizleistung wird dabei neben Wärmerückgewinnung auch durch Fußbodenheizung oder Schnelllauf-Tore erreicht. Bei der Beleuchtung wurde eine Umstellung auf Energiespar-Röhren und im Obst- und Gemüsebereich sowie im Feinkostbereich auf LED-Strahler durchgeführt. Seit 2013 werden BILLA Neu- und Umbauten ausschließlich mit LED ausgestattet.

Kältetechnik

Rund zwei Drittel des gesamten Stromverbrauchs in einer Filiale entfällt auf Warenkühlung. Durch effizientere Kühlmöbel kann der Stromverbrauch reduziert und somit wesentliche CO2-Einsparungsmaßnahmen erzielt werden. Große Mengen an Treibhausgasemissionen entstehen aber auch bei der Verwendung von Kältemitteln. Für diesen Bereich hat die REWE Group für Österreich und Deutschland daher einen eigenen KPI definiert, welcher die Reduzierung der kältemittelbedingten Treibhausgasemissionen je Quadratmeter Verkaufsfläche um 35 Prozent bis 2022 gegenüber 2012 vorsieht.

Bis zum Jahr 2014 konnte bereits eine Reduzierung in Österreich um 37,9 Prozent erreicht werden. In den Filialen reichen die Maßnahmen von energieeffizienten Kälteanlagen und Kühlmöbel, LED in Tiefkühl- und Normalkühlmöbel und Glastüren bei Tiefkühlmöbel bis zum laufenden Monitoring der Kälteanlagen.

Mit dem im Jahr 2014 ins Leben gerufenen BILLA Energie-Effizienz-Preis Kältetechnik motivieren wir sowohl Hersteller als auch Lieferanten, Kälteanlagen bestmöglich zu optimieren, ohne dabei Abstriche bei Ausfallsicherheit oder Warentemperatur zu machen. Die besten Hersteller und Service-Partner, beurteilt nach Kriterien wie Energieverbrauch, Treibhausgasbelastung, Qualität der Warenkühlung oder Ausfallsicherheit, werden jährlich mit dem Preis prämiert.

 

Warum engagiert sich die REWE International AG im Bereich E-Mobilität?

Zum einen ist es ein wesentlicher Beitrag für ein Handelsunternehmen mit einem ausgeprägten Logistik- und Fuhrparknetzwerk, sich im Bereich der Nachhaltigkeit mit alternativen Antriebstechnologien zu beschäftigen. Zum anderen wollen wir damit eine Sensibilisierung für dieses Thema und eine Vorbildwirkung für KundInnen erzielen.

Konkret ergeben sich für uns folgende Vorteile in Zukunft:

  • Mobilität, die keinen Verkehrseinschränkungen aufgrund von Feinstaub- oder Ozon-Belastungen unterliegt.
  • Einer unserer vielen Beiträge für die Einhaltung der ambitionierten EU-Klimaschutz-Zielen.

Ein wichtiger Schritt war die im März 2010 eingegangene Mitgliedschaft bei Austrian Mobile Power (AMP). Der Verein, dem führende österreichische Unternehmen angehören, verfolgt das Ziel, gemeinsam eine Infrastruktur für E-Mobilität aufzubauen. Es sollen dabei relevante Player aus Politik und Wirtschaft vernetzt, gemeinsam Ideen generiert und Elektromobilität in Österreich vorangetrieben werden – auf der Produkt- und Serviceebene wie auch durch Öffentlichkeitsarbeit.

Welchen Beitrag leisten wir dazu?

Aktuell betreiben wir 7 Elektrofahrzeuge und österreichweit stehen unseren KundInnen in Kooperation mit SMATRICS bei 47 Filialen unserer Handelsfirmen E-Ladestationen zur Verfügung. 21 davon sind Schnellladestationen. Zusätzlich gibt es reservierte Parkplätze und Ladestationen bei unserer Zentrale in Wiener Neudorf. Außerdem fördern wir Fahrgemeinschaften von Mitarbeiterinnen.

Im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie beschäftigt sich die REWE International AG seit längerem mit Elektro-Mobilität als zukunftsträchtige und umweltschonende Mobilitätsform. Mit EMIL bieten wir die Möglichkeit, sich individuell und trotzdem nachhaltig fortzubewegen.

Die "EMIL e-mobility sharing GmbH" nahm Anfang März 2012 ihren operativen Betrieb auf. Das Unternehmen ist ein gemeinsames der REWE International AG und des Salzburger Energieversorgers Salzburg AG. EMIL setzt auf eine rein elektrische Fahrzeugflotte und bietet den Kunden in der Stadt Salzburg E-Autos zum Ausleihen an.

Mittlerweile bietet EMIL 20 E-Autos an 15 Ausleihstationen an. Carsharing mit Elektroautos ist ökologisch doppelt sinnvoll: Zum einen sind weniger Autos unterwegs, zum anderen werden diese mit Ökostrom angetrieben. So ersetzt ein Carsharing-Auto bis zu acht Privat-Pkw. Mit EMIL ist man 100 Prozent CO2-neutral und ohne Lärm unterwegs und weniger Parkplätze werden benötigt.

Nützen statt besitzen steht bei EMIL im Vordergrund: man zahlt nur dann, wenn man fährt. Je nach Bedarf können die E-Autos stunden-, tage- oder wochenweise gebucht werden. Durch den Einsatz von Carsharingautos werden die innerstädtischen Ballungsräume enorm entlastet: das Steh- wird zum Fahrzeug. Das e-Carsharing EMIL unterstützt dabei den öffentlichen Verkehr mit speziellen Tarifen.

International: Nicht nur in Salzburg buchbar

EMIL setzt auf das erfolgreich bestehende System der Deutschen Bahn "Flinkster - Mein Carsharing" auf. Mit dem einen Unterschied, dass EMIL ausschließlich mit Elektroautos betrieben wird, Flinkster hingegen noch in erster Linie Verbrennungsmotoren im Carsharing hat. Der Vorteil für EMIL KundInnen: Sie können mit ihrer Kundenkarte auch in über 140 deutschen Städten rund 4.500 Flinkster-Fahrzeuge buchen. Abgerechnet wird ganz normal über die EMIL-Karte einmal pro Monat.

Als erster Supermarkt Europas wurde die BILLA Filiale in Klosterneuburg bereits 2008 mit dem GreenBuilding-Zertifikat der EU ausgezeichnet. Der Heizwärmebedarf liegt dabei pro Quadratmeter um mindestens 25 Prozent unter den gesetzlichen Vorgaben. Kurze Zeit später wurden ebenfalls in Klosterneuburg der MERKUR Markt sowie 2009 ein PENNY Markt in Feistritz zertifiziert. Seither werden alle Neu- und Umbauten von BILLA und MERKUR sowie auch teilweise von PENNY entsprechend dem GreenBuilding-Standard adaptiert. Gegenüber herkömmlichen Märkten konnte der Gesamtenergieverbrauch damit im Durchschnitt um rund 34 Prozent reduziert werden.

Obgleich Energieeffizienz-Maßnahmen in den Filialen nicht immer automatisch von den KundInnen wahrgenommen werden, gehört REWE International AG damit zu den Vorreitern von energieeffizienten Filialen in Österreich. Ende 2015 zählte das Unternehmen über 950 energieeffiziente Filialen, wobei 331 durch Wärmerückgewinnung beheizt  werden.

Die Reduktion der Heizleistung wird dabei neben Wärmerückgewinnung auch durch Fußbodenheizung oder Schnelllauf-Tore erreicht. Bei der Beleuchtung wurde eine Umstellung auf Energiespar-Röhren und im Obst- und Gemüsebereich sowie im Feinkostbereich auf LED-Strahler durchgeführt. Seit 2013 werden BILLA Neu- und Umbauten ausschließlich mit LED ausgestattet.

Kältetechnik

Rund zwei Drittel des gesamten Stromverbrauchs in einer Filiale entfällt auf Warenkühlung. Durch effizientere Kühlmöbel kann der Stromverbrauch reduziert und somit wesentliche CO2-Einsparungsmaßnahmen erzielt werden. Große Mengen an Treibhausgasemissionen entstehen aber auch bei der Verwendung von Kältemitteln. Für diesen Bereich hat die REWE Group für Österreich und Deutschland daher einen eigenen KPI definiert, welcher die Reduzierung der kältemittelbedingten Treibhausgasemissionen je Quadratmeter Verkaufsfläche um 35 Prozent bis 2022 gegenüber 2012 vorsieht.

Bis zum Jahr 2014 konnte bereits eine Reduzierung in Österreich um 37,9 Prozent erreicht werden. In den Filialen reichen die Maßnahmen von energieeffizienten Kälteanlagen und Kühlmöbel, LED in Tiefkühl- und Normalkühlmöbel und Glastüren bei Tiefkühlmöbel bis zum laufenden Monitoring der Kälteanlagen.

Mit dem im Jahr 2014 ins Leben gerufenen BILLA Energie-Effizienz-Preis Kältetechnik motivieren wir sowohl Hersteller als auch Lieferanten, Kälteanlagen bestmöglich zu optimieren, ohne dabei Abstriche bei Ausfallsicherheit oder Warentemperatur zu machen. Die besten Hersteller und Service-Partner, beurteilt nach Kriterien wie Energieverbrauch, Treibhausgasbelastung, Qualität der Warenkühlung oder Ausfallsicherheit, werden jährlich mit dem Preis prämiert.

Die REWE International AG bemüht sich um die konsequente Förderung von erneuerbaren und umweltschonenden Energiequellen. Seit 2008 nutzen alle unsere Handelsfirmen sowie die Lager- und Zentralstandorte zu 100 Prozent Grünstrom. 98 Prozent des Grünstroms wird dabei in heimischen Wasserkraftwerken produziert oder ist Ökostrom gemäß Ökostromgesetz. In Kooperation mit dem Verbund und dem unternehmenseigenen Energieversorgungsunternehmen EHA Austria wird die Herkunft des Stroms viertelstundengenau der Produktion der Kraftwerke Greifenstein, Altenwörth und Kaprun zugewiesen. Die restlichen zwei Prozent des Strombedarfs werden aus Windkraftanlagen und ein geringer Teil aus Photovoltaikanlagen gedeckt. Deren gesamter Ertrag wird direkt über die Bilanzgruppe der EHA Austria in unseren Filialen, Lägern und Büros verteilt.

Für Filialen, die von der EHA Austria nicht versorgt werden können (z. B. in Einkaufszentren) werden zusätzliche Herkunftszertifikate gekauft, damit sichergestellt ist, dass der gesamte Strombedarf im oben dargestellten Sinn abgedeckt ist. Um im Strombereich zunehmend unabhängiger zu werden, verstärken wir unsere Bestrebungen zur Energieeigenproduktion. Ende 2016 verfügten wir über 32 Photovoltaikanlagen auf mehreren Filial- und Lagerdächern, die durchschnittlich 1.700 MWh Strom jährlich erzeugen. Dieser Grünstrom wird hauptsächlich in der jeweiligen Filiale verbraucht und steht auch für die dortigen Ladestationen für Elektrofahrzeuge zur Verfügung.

REWE International AG war 2012 eines von sechs Gründungsmitgliedern des klima:aktiv pakt2020. Die Partner des Paktes verpflichten sich, die österreichischen Energie- und Klimaziele im Rahmen der EU-Vorgaben mitzutragen und im Jahr 2020 eigene Mindestziele zu erreichen bzw. zu übertreffen.

Konkret bedeutet dies für die REWE International AG eine Reduktion von 16 Prozent der CO2-Emissionen (bezogen auf den Nettoproduktionswert) und 21,6 Prozent des Energieverbrauchs (bezogen auf den Umsatz) sowie ein Anteil von 63,5 Prozent erneuerbarer Energieträger am gesamten Energieverbrauch und 10,7 Prozent im Verkehrsbereich.

Die Fortschritte sowie die Erreichung der Mindestziele aller klima:aktiv pakt2020-Partner werden jedes Jahr durch die Österreichische Energieagentur und das Umweltbundesamt geprüft. Bei der Maßnahmenumsetzung werden die Paktpartner von den klima:aktiv ExpertInnen, den betrieblichen Energieberatungen der Länder und der Kommunalkredit Public Consulting GmbH beraten und mit Workshops und Fachunterlagen bei der Zielerreichung unterstützt.

Insgesamt elf Leitbetriebe konnten sich für die Teilnahme am klima:aktiv pakt2020 qualifizieren. Gemeinsam bilden sie eine der Speerspitzen der österreichischen Klimaschutzaktivitäten. Mit der Beitrittserklärung verpflichtet sich die REWE International AG freiwillig zur Erreichung der österreichischen Energie- und Klimaziele und geht als Wegbereiter und Vorbild für betrieblichen Klimaschutz in Österreichs Wirtschaft voran.

Die Klimabilanz dient der Messung, Steuerung und Umsetzung konkreter Effizienzmaßnahmen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen in allen Unternehmensbereichen und wird jährlich von der Umweltbundesamt GmbH für die REWE International AG erstellt. Bis 2022 haben wir uns das Ziel gesetzt, die Treibhausgasemissionen pro Quadratmeter Verkaufsfläche in Österreich und Deutschland im Vergleich zu 2006 zu halbieren. Durch eine Vielzahl an Maßnahmen konnten wir die absoluten Treibhausgasemissionen bis 2016 um fast 16 Prozent reduzieren, was einer Einsparung von über 54.000 Tonnen CO²-Äquivalent-Emissionen entspricht. Bedingt durch die gleichzeitige Zunahme der Verkaufsflächen liegt die spezifische Reduktion Ende 2016 bei fast 41 Prozent.

Zusätzlich haben wir uns 2012 als Gründungsmitglied des klima:aktiv pakt2020 zu weiteren Zielen verpflichtet. Dabei werden wir die Klimaziele im Rahmen der EU-Vorgaben mittragen und bis zum Jahr 2020 Mindestziele erfüllen bzw. übertreffen. Konkret bedeutet das eine Reduktion von 16 Prozent der CO²-Emissionen (bezogen auf den Nettoproduktionswert), 21,6 Prozent des Energieverbrauchs (bezogen auf den Umsatz) sowie ein Anteil von 63,5 Prozent erneuerbarer Energieträger am gesamten Energieverbrauch und 10,7 Prozent im Verkehrsbereich. Die Fortschritte werden jedes Jahr durch die österreichische Energieagentur und die Umweltbundesamt GmbH geprüft und mit Workshops und Fachunterlagen bei der Zielerreichung unterstützt.

Die REWE International AG übernimmt Verantwortung für den bewussten und schonenden Umgang mit Lebensmitteln. Pro Jahr fällt in den rund 2.500 Filialen und Märkten unserer Handelsunternehmen rund ein Prozent des Gesamtumsatzes an Lebensmittelabfällen an. Besonders betroffen sind Brot und Backwaren sowie Obst und Gemüse als auch Fleisch. Warengruppen, die neben den Resten selbst gekochter Mahlzeiten auch von Haushalten am häufigsten weggeworfen werden. Nach dem Prinzip "Vermeiden, reduzieren und verwerten." setzen wir viele Maßnahmen um Übermengen zu vermeiden und Lebensmittelverschwendung zu reduzieren - von der bedarfsgerechten Bestellung über die abgestimmte Logistik und die Sensibilisierung der KundInnen bis zur Kooperation mit sozialen Einrichtungen.

Kooperation mit sozialen Einrichtungen

Seit 1999 gibt die REWE International AG Lebensmittelspenden an karitative Organisationen ab. Beispiele sind die Caritas, das Rote Kreuz, die SOMA-Sozialmärkte oder die Vinzi-Märkte. Bei über 90 Prozent der BILLA Filialen werden regelmäßig abgelaufene, aber genießbare Waren im Wert von 10 Mio. Euro (jährlich) an über 100 Kooperationspartner abgegeben. Auch alle MERKUR Märkte und knapp die Hälfte der PENNY Filialen kooperieren mit sozialen Einrichtungen.

Seit 2012 unterstützen wir auch die Initiative des Lebensministeriums "Lebensmittel sind kostbar!". Das Ziel ist, gemeinsam mit Unternehmen, KonsumentInnen, Gemeinden und sozialen Einrichtungen Lebensmittelabfälle nachhaltig zu verringern. Außerdem engagieren wir uns bei der Wiener Tafel: Seit 2009 stellen wir, zusätzlich zu den Lebensmittelspenden und einer jährlichen finanziellen Unterstützung, unser Know-how in den Bereichen IT und Logistik zur Verfügung.

KonsumentInnen sensibilisieren

Jährlich landen in Privathaushalten österreichweit 157.000 Tonnen Lebensmittel und Speisereste im Wert von über einer Milliarde Euro allein im Restmüll. Ein gezielter Lebensmitteleinkauf trägt dazu bei, die Wegwerfquote von Lebensmitteln in den Haushalten zu verringern. Die Handelsunternehmen der REWE International AG bieten als Nahversorger den KundInnen ein umfassendes Frischesortiment und lange Öffnungszeiten, sodass  Vorratskäufe nicht notwendig sind und Produkte frisch gekauft werden können.

Wunderlinge

Seit Oktober 2013 wird mit der Eigenmarke Wunderlinge bei BILLA, MERKUR und ADEG Obst und Gemüse angeboten, das trotz eigenwilligem Aussehen einwandfrei in Qualität und Geschmack ist. Mit der Eigenmarke Wunderlinge schärfen wir das Bewusstsein für den Wert und die Qualität von Lebensmitteln und setzen einen Schritt gegen die Wegwerfkultur. Im Jahr 2016 wurden rund 3,3 Millionen Wunderlinge verkauft – das entspricht einer Menge von mehr als 7.000 Tonnen Obst und Gemüse, die nicht entsorgt bzw. minderwertiger verwertet werden mussten.

United Against Waste

Landesweit entstehen jährlich rund 51.000 Tonnen vermeidbare Lebensmittelabfälle in der Gastronomie, 55.000 Tonnen in der Beherbergung und 79.000 Tonnen in der Gemeinschaftsverpflegung – das entspricht einem durchschnittlichen Gesamtwarenwert von rund 380 Millionen Euro (Quelle: Abfallanalyse 2014 durch die BOKU Wien und Hochrechnungen durch Gastro-Data im Auftrag von United Against Waste, Zahlen ohne Zubereitungsreste). Als führender Großhandelsanbieter sieht AGM seine Aufgabe auch darin, Bewusstsein zu diesem Thema in der in der Branche zu schaffen und ist seit Beginn ein Partner und Förderer der Initiative United Against Waste. Gemeinsam wird das Ziel verfolgt, die österreichische Gastronomie, Hotellerie und Gemeinschaftsverpflegung dabei zu unterstützen, die vermeidbaren Lebensmittelabfälle bis zum Jahr 2020 zu halbieren. 

Wiener Tafel

Ein langjähriger Partner der REWE International AG im karitativen Bereich ist die Wiener Tafel, die nicht mehr verkaufsfähige Lebensmittel von vielen unserer Filialen abholt. Seit mehreren Jahren wird auch die Wartung des Wiener-Tafel-Fuhrparks mit fünf Hilfslieferfahrzeugen und der Aufrüstung der Ladegutsicherung von uns durchgeführt. Die langjährige Kooperation hat sich aber noch weiter entwickelt, beispielsweise mit der Unterstützung der „Langen Tafel“, dem jährlichen Openair-Event der Wiener Tafel, oder der Teilnahme am Food Waste-Symposium im Juni 2016 im Rahmen des Vienna Food Festivals. Dieses spannte drei Tage lang den Bogen vom Lebensmittel als Genussspender und gelebter Esskultur bis hin zum verantwortungsvollen Umgang mit Nahrung im Sinne sozialer Gerechtigkeit und ökologischer Nachhaltigkeit.    

Le+O

Mit dem Projekt Le+O (Lebensmittel und Orientierung) der Caritas werden seit September 2013 die sozialen Lebensmittelretouren in Wien ausgeweitet. Immer mehr Menschen in Österreich können sich grundlegende Dinge wie Lebensmittel nicht mehr leisten. Hier hilft Le+O mit Lebensmitteln für armutsbetroffene Mitmenschen. Waren, deren Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten ist, werden täglich in Filialen gesammelt und durch unseren Fuhrpark in das Lager Inzersdorf gebracht. Von dort werden die Waren täglich von der Caritas zur Weiterverteilung an die Pfarren abgeholt.

Weiterverarbeitung von Obst & Gemüse

Obst und Gemüse, das qualitativ einwandfrei ist, aber optisch nicht mehr so ansprechend aussieht, wird zudem in den MERKUR Restaurants bzw. für die MERKUR Eigenmarke „Nach Art des Hauses“ weiterverarbeitet. Teilweise werden derartige Produkte auch in BILLA Filialen weiterverarbeitet, um die Lebensmittelabfälle so gering wie möglich zu halten.

Der verantwortungsvolle Umgang mit Lebensmittel ist Alltag in unseren Märkten und Filialen. Als Orientierung für MitarbeiterInnen gibt es eine Richtlinie zum bewussten Umgang mit den Waren und Lebensmitteln. Waren werden bedarfsgerecht eingekauft, und durch optimierte Logistikabläufe wird einem Überangebot bestmöglich entgegengewirkt. Allerdings agiert der Lebensmittelhandel stets im Spannungsfeld zwischen der Erfüllung von Kundenwünschen und der Verwertung nicht verkaufter Produkte.

KundInnen erwarten auch abends und am Samstagnachmittag frische Produkte. Der Backshop ist hier beispielsweise eine gute Möglichkeit, in den Märkten bedarfsgerecht zu backen und damit dem Wunsch der KundInnen nach backfrischem Gebäck bis Geschäftsschluss nachkommen zu können ohne das Übermengen anfallen. Tatsächlich fallen durch die bedarfsgerechte Bestellung und eine gut abgestimmte Logistik keine großen Mengen nicht mehr verkaufsfähiger Lebensmittel an.

Was immer aber bedürftigen Menschen zur Verfügung gestellt werden kann – und das sind in erster Linie Brot, Milchprodukte, Obst & Gemüse fallweise auch andere Waren, wie beispielsweise Hygieneartikel –, wird unkompliziert organisiert und verteilt.

REWE International AG arbeitet eng mit sozialen Organisationen zusammen wie Caritas, Rotes Kreuz, SOMA Märkte, Vinzi-Organisationen, Tischlein deck´dich und zahlreichen anderen gemeinnützigen Einrichtungen. Neben der laufenden Zusammenarbeit spenden wir auch immer wieder bei speziellen Aktionen Lebensmittel wie das ‚Fest der Adresslosen’.

Derzeit geben rund 1.000 BILLA Filialen regelmäßig abgelaufene, aber genießbare Waren im Wert von 9,5 Mio Euro (2013) an über 100 Kooperationspartner ab. Bei MERKUR kooperieren alle 128 Märkte mit unterschiedlichen sozialen Einrichtungen.

Die Verteilung der Lebensmittel stellt dabei eine große Herausforderung dar, denn nicht immer gibt es ausreichend MitarbeiterInnen, welche die Ware abholen bzw. in die Einrichtungen bringen können. Daher unterstützt REWE International AG nicht nur mit Lebensmittelspenden, sondern beispielsweise die Wiener Tafel auch bei der Logistik.

Partnerschaft mit der Wiener Tafel

Mit der Wiener Tafel verbindet uns eine spezielle Partnerschaft. Die Kooperation mit der Wiener Tafel umfasst mittlerweile die vier Bereiche Fuhrpark, Warenspenden, technisches Equipment und Sponsoring und ist somit ein besonderes Beispiel für Kompetenztransfer im Dienste der Gesellschaft. Die jährliche Spende in Höhe von EUR 10.000,- ist ein Beitrag zu den Fixkosten des  gemeinnützigen Vereins. Seit dem Jahr 2009 stellt das Unternehmen auch fachliches Know-how in den Bereichen IT und Logistik zur Verfügung. Wartungen und Reparaturen der Wiener-Tafel-Fahrzeuge werden in unseren Werkstätten erledigt, ebenso die Reinigung oder Optimierung der Fahrzeugausstattung wie bei Ladevorrichtungen oder den Stauräumen.

Derzeit sind rund 1.700 Lehrlinge in den 11 Ausbildungsbetrieben und in 17 Lehrberufen in Österreich in Ausbildung. Jahr 2016 begannen 787 Jugendliche ihre Lehre in der Zentrale, bei BILLA, MERKUR, PENNY und BIPA. Das breite Angebot und die vielfältigen Programme der Handelsfirmen bieten einen interessanten Mix aus Weiterbildung, Förderung von Soft Skills, finanziellen Anreizen und gemeinsamen Aktivitäten.

REWE Group Karriereschmiede

Innerhalb der Lehre bietet die REWE Group Karriereschmiede, als konzernübergreifende Ausbildungsschiene für Lehrlinge und LehrlingsausbilderInnen, mit speziellen Seminaren und Veranstaltungen eine optimale Ergänzung zur Ausbildung. Hier wird auch ein spezielles Augenmerk auf das Thema Nachhaltigkeit gelegt.

Ein besonderes Highlight der REWE Group Karriereschmiede ist das jährlich stattfindende Persönlichkeitsseminar. Mehr als 400 Lehrlinge aus allen Lehrberufen nutzen jedes Jahr im August diese Gelegenheit. In über 20 Seminaren können die Lehrlinge ihr Talent in den unterschiedlichsten Kategorien unter Beweis stellen. Ob Bau eines Insektenhotels, Nudelherstellung, Bogenschießen, Filmen oder Grillen – Teamgeist und gemeinsame Erfolgserlebnisse stehen jedes Jahr aufs Neue im Zentrum.

Ein besonders ambitioniertes Ziel der Lehrlingsausbildung in der REWE International AG ist es, die ausgelernten MitarbeiterInnen innerhalb von zwei Jahren führungsfit zu machen. Um das zu erreichen, wird das System der Rückverfolgbarkeit der Karrierewege in der REWE International AG weiter forciert. Die klare Zielsetzung lautet, die Führungspositionen in Zukunft noch stärker mit den MitarbeiterInnen aus den eigenen Reihen – insbesondere mit Lehrabschluss – zu besetzen.

Für besonders motivierte und leistungsstarke Lehrlinge, die ihre Lehre bereits abgeschlossen haben, gibt es darüber hinaus auch Nachwuchsförderungsprogramme, wie bei BILLA die "Meisterklasse", bei MERKUR "Young Generation", bei BIPA "YoungStars" oder etwa bei ADEG bzw. AGM den "frischeCampus".

Lehrstellen für jugendliche Flüchtlinge

2015 wurden 18 zusätzliche Lehrstellen für jugendliche Flüchtlinge angeboten. Die jungen Menschen aus Afghanistan, Syrien, Tschetschenien, Somalia und Sierra Leone starteten im Herbst mit einem Orientierungsprogramm und 15 sind nach wie vor in Ausbildung.

Wesentliche Ziele der REWE International AG sind eine aktive nachhaltige Sortimentsgestaltung und die Förderung des Konsums nachhaltigerer Produkte. Darüber hinaus werden – sowohl bei der Produktion der Eigenmarken als auch in den Anforderungen an die Lieferanten – ökologische und soziale Aspekte berücksichtigt. Die Grundlagen dafür sind in verschiedenen Leitlinien festgelegt.

Leitlinie für Nachhaltiges Wirtschaften

Die im Herbst 2010 entwickelte und Anfang 2011 veröffentlichte Leitlinie für Nachhaltiges Wirtschaften ist die Basis für die nachhaltige Ausrichtung der Lieferkette in der REWE Group. Darin wurde ein übergeordnetes Bekenntnis zur Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft dokumentiert. Die Werte und Handlungsempfehlungen gelten für alle Geschäftseinheiten und dienen unseren Partnern zur Orientierung. Die Leitlinie basiert unter anderem auf der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen, den Konventionen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) und dem UN Global Compact.

Ein zentrales Thema der Leitlinie für Nachhaltiges Wirtschaften ist der Schutz von Ressourcen und der verantwortungsvolle Umgang mit Rohstoffen. Dieser bildet die Basis für weitere Leitlinien, die besonders sensible agrarische Rohstoffe und Materialien adressieren. Zudem werden spezifische Standards für einzelne Produktgruppen erarbeitet, die für alle Eigenmarken-Lieferanten gelten. Bislang wurden Leitlinien für Palmöl-, Soja- und Kakaoprodukte sowie für Fische, Krebs- und Weichtiere erstellt.

Leitlinie für Palmölerzeugnisse, Soja als Futtermittel und Kakao

Bereits 2010 hat die REWE Group eine Leitlinie für Palmöl und Palmölkernerzeugnisse entwickelt, die auf dem Zertifizierungssystem des Round Table on Sustainable Palmoil (RSPO) basiert. Darüber hinaus haben wir 2013 mit der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und dem WWF sowie Industriepartnern das Forum Nachhaltiges Palmöl (FONAP) gegründet. Mit dieser branchenübergreifenden Initiative wollen wir die Verwendung von nachhaltigerem Palmöl und Palmkernöl am Markt etablieren und beim RSPO eine Verschärfung der Kriterien durchsetzen. Im Mittelpunkt stehen vor allem die Senkung der Treibhausgasemissionen und der Schutz von Regenwäldern.

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, unsere Lieferanten und Vorlieferanten für das Thema einer nachhaltigeren Eiweißfütterung von Nutztieren zu sensibilisieren. Eines unserer Ziele ist es, die negativen Begleiterscheinungen der Sojaproduktion für Futtermittel in Südamerika zu reduzieren, wie Umweltbelastung durch den Einsatz von Pestiziden, Gentechnik, Monokulturen und Landnutzung. Mit der Leitlinie für Soja als Futtermittel möchte die REWE Group erreichen, dass die Sojafütterung als Eiweißquelle in der Produktion von Milch- und Molkereiprodukten, Eiern sowie Fleischprodukten nachhaltiger und verantwortungsvoller wird.

2012 trat die Leitlinie für Kakaoerzeugnisse in Kraft, in der gesellschaftliche und ökologische Hotspots adressiert werden, wie ausbeuterische Kinderarbeit, sinkende Bodenfruchtbarkeit, Wassermangel u.a. Damit wollen wir den  nachhaltigeren Anbau von Kakao fördern. Bis Ende 2015 sollen alle Kakaoerzeugnisse für die Produktion von Eigenmarken aus zertifiziertem Anbau stammen. Die REWE Group ist zudem Gründungsmitglied des Forums Nachhaltiger Kakao.

Leitlinie für Fische, Krebs- und Weichtiere

Durch Überfischung sind viele Fischbestände schon heute über ihre Grenzen hinaus strapaziert. Aale, Haie und bestimmte Thunfische sind sogar vom Aussterben bedroht. Der Bedarf an Fisch wird durch die steigende Weltbevölkerung aber noch größer. Die REWE Group möchte sich den Herausforderungen stellen und setzt auf ein Sortiment aus nachhaltig gefangenen Fischen und Meeresfrüchten. Die Grundlagen definiert die Leitlinie für Fische, Krebs- und Weichtiere. Mittlerweile stammen über 90 Prozent der Eigenmarken-Produkte bei BILLA, MERKUR, PENNY und ADEG aus nachhaltigerer Fischerei.

Die Ziele für den Fischeinkauf sind in der Leitlinie für Fische, Krebs- und Weichtiere konkretisiert. Wichtige darin enthaltene Ziele sind unter anderem, das Angebot an nachhaltiger produziertem Wildfisch und aus Aquakultur auszubauen und, die Fisch- und  Meeresfrüchteprodukte der Eigenmarken zu kennzeichnen und über deren Herkunft und die Art der Fischerei zu informieren. Zudem sollen bei der Herstellung auch die Arbeitsbedingungen der FischerInnen und der Beschäftigten in der Fischverarbeitung berücksichtigt werden.

Voraussetzung für nachhaltigere Produkte ist eine Lieferkette, in der nachvollziehbare Standards verankert sind und faire Partnerschaften gelebt werden. Im Jahr 2010 startete der umfassende, konzernweite Prozess zur Erarbeitung der im Januar 2011 veröffentlichten Leitlinie für Nachhaltiges Wirtschaften, die als Basis für die nachhaltige Ausrichtung der Lieferkette in der REWE Group gilt.

Unter Einbeziehung unterschiedlicher Stakeholder wurde darin unser übergeordnetes Bekenntnis zur Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft dokumentiert. Sie bildet einen Grundstock von Werten und Handlungsempfehlungen, der für alle Geschäftseinheiten gleichermaßen gilt.

Diese Leitlinie orientiert sich u. a. an der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen, den Konventionen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) und dem UN Global Compact. Die Inhalte der Leitlinie umfassen Grundsätze für:

  • Verantwortungsbewusstes Handeln
  • Arbeits- und Sozialstandards
  • Umwelt- und Tierschutz

Im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie wird daran gearbeitet, über die Leitlinie hinausgehende Standards in unseren Geschäftseinheiten umzusetzen. Entsprechende Fortschritte werden in einem Dialog mit den Vertragspartnern bzw. Lieferanten aufgenommen. Von ihnen wird erwartet, definierte Arbeits- und Produktionsbedingungen einzuhalten.

Mit "Lernen macht Schule" sollen Kinder und Jugendliche unterstützt werden, die aufgrund von Armut und sozialer Exklusion große Barrieren im Zugang zu Bildung überwinden müssen.

Zielgruppen von "Lernen macht Schule" sind von der Caritas Wien betreute, junge Menschen, die Bedarf an Wiederholung bzw. Vertiefung des Lernstoffes im Rahmen ihrer Ausbildung haben und z.B. in finanziell und sozial mehrfach belasteten Situationen leben, geringe Deutschkenntnisse haben und/oder mehr Kontakt innerhalb der Gesellschaft suchen.

WU-Studierende aller Studienrichtungen und Semester sollen angesprochen werden, die sich ehrenamtlich engagieren und soziale Verantwortung übernehmen möchten. Im Rahmen der Initiative erleben sie hautnah die soziale Realität der Kinder und lernen damit umzugehen.

Zusätzlich wurde die Initiative in die Management Trainee Ausbildung integriert. D.h. angehende Führungskräfte der REWE International AG bekommen die Möglichkeit sich im Rahmen ihrer Ausbildung bei "Lernen macht Schule" zu engagieren.

Ziel ist, dass alle TeilnehmerInnen von "Lernen macht Schule" in ihrer persönlichen Entwicklung und ihrem Bildungsweg profitieren. Die Kinder und Jugendlichen erhalten durch den Kontakt zu WU-Studierenden kostenlose Unterstützung beim Lernen und erleben Vorbilder, die mit ihnen gemeinsam Zeit verbringen, beispielsweise Fußball spielen oder Ausstellungen besuchen. So können nachhaltige, soziale Beziehungen geknüpft und neue Perspektiven aufgezeigt werden.

Die Studierenden haben durch die freiwillige Tätigkeit die Möglichkeit, Menschen aus anderen sozialen Schichten und Kulturkreisen kennenzulernen, ihren Horizont zu erweitern sowie ihre pädagogischen, didaktischen und sozialen Kompetenzen zu stärken.

Die Caritas der Erzdiözese Wien, die WU Wien und die REWE International AG haben die Initiative 2010 gemeinsam ins Leben gerufen. Für die Weiterentwicklung und Organisation sind die Caritas und die WU Wien verantwortlich.

Das Lernbuddy-System

Die schulische und außerschulische Begleitung und Förderung von jungen Menschen aus sozial benachteiligten Bevölkerungsgruppen durch WU-Studierende (Lernbuddys) auf regelmäßiger Basis startete mit dem Wintersemester 2010/11.

Nach einer 3-tägigen Ausbildung (Didaktik, Freizeitpädagogik, psychosoziale Grundlagen, Herausforderungen ehrenamtlicher Arbeit) starten die Studierenden ihre Tätigkeit als Lernbuddys und unterstützen bedürftige Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 18 Jahre 1x pro Woche ca. 2 bis 3 Stunden. Die Kinder und Jugendlichen leben in Wohnhäusern der Caritas Wien und/oder werden über deren Beratungsstellen regelmäßig betreut.

Die Form der Unterstützung durch die Studierenden richtet sich nach dem Bedarf der Kinder/Jugendlichen bzw. dessen Einschätzung durch die betreuenden Einrichtungen. So kann Lernhilfe für Prüfungen, Schularbeiten und Hausübungen im Vordergrund stehen ebenso wie gemeinsame Freizeitgestaltung oder Stärkung des Selbstbewusstseins für das Erlernen/Sprechen der deutschen Sprache.

Die Lernbuddy-Tätigkeit selbst findet in den Räumlichkeiten der jeweiligen Caritas Einrichtung statt bzw. – wenn die Kinder / Jugendlichen über Beratungsstellen vermittelt werden – auch direkt bei den Familien zuhause.

Entwicklung

Im Oktober 2010 starteten 50 WU-Studierende mit der Förderung von 80 Kindern und Jugendlichen. Seither wuchs die Gruppe der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an „Lernen macht Schule“ sukzessive an. 2016 betreuten pro Semester mehr als 180 Studierende über 220 Kinder und Jugendliche in Wien, Niederösterreich und Salzburg. Um der Initiative noch mehr Kraft zu verleihen, werden seit 2014 „Lernen macht Schule“-Botschafter wie Rainer Schönfelder, Robert Palfrader oder Karin Sprenger berufen. Sie treffen bei besonderen Anlässen mit den Kindern und den Lernbuddys zusammen – etwa beim jährlichen REWE Group Partnerabend oder bei gemeinsamen Veranstaltungen. Im Jahr 2015 haben erstmals Jugendliche aus der Initiative am Persönlichkeitsseminar der REWE International AG für unsere Lehrlinge teilgenommen. Im Jahr 2016 wurde Lernen macht Schule durch das „Singbuddy-Programm“ in Kooperation mit dem Caritas Programm superar erweitert. Die Kinder lernen dabei Vertrauen und Teamarbeit sowie Führungsaufgaben zu übernehmen. Das Musikbuddy-Programm ist ein ergänzendes künstlerisches Angebot – Musik verbindet über Sprachen, Kulturen und Altersgrenzen hinweg.

"Lernen macht Schule" außerdem Teil des Studienplans der Pädagogischen Hochschule Baden und des ifz (Internationales Forschungszentrum für soziale und ethnische Fragen) in Salzburg.

Eine aktive nachhaltige Sortimentsgestaltung und die Förderung des Konsums nachhaltiger Produkte stehen im Zentrum der Unternehmensstrategie der REWE International AG. Um den KonsumentInnen Orientierung beim Einkauf zu geben, setzen wir auf transparente Richtlinien im Produktbereich.

Gestiegene Ansprüche an Qualität und Transparenz

Das Einkaufen von Lebensmitteln hat sich in den vergangenen Jahren verändert. Die Zeit dafür wird knapper und gleichzeitig steigen die Ansprüche an Qualität und Transparenz: Die Herkunft der Produkte, die sozialen und ökologischen Bedingungen bei ihrer Herstellung und die tatsächlichen gesundheitlichen Wirkungen werden für viele KonsumentInnen immer wichtiger. Laut unseren regelmäßigen Meinungsumfragen versuchen rund zwei Drittel der KundInnen bereits, Nachhaltigkeit beim Einkaufen zu berücksichtigen.

Unser Ziel ist es, sie bestmöglich bei ihrer Kaufentscheidung zu unterstützen und ihnen ein qualitativ hochwertiges Sortiment anzubieten. Frische, Sicherheit und Qualität der Produkte sind Basis-Anforderungen an nachhaltigere Sortimente. Darüber hinaus berücksichtigen wir auch ökologische und soziale Aspekte – sowohl bei der Herstellung der Produkte für Eigenmarken als auch bei unseren Anforderungen an Lieferanten. Daher haben wir nachhaltigkeitsrelevante Mindeststandards für unsere Eigenmarken definiert, die über den gesetzlichen Bestimmungen liegen. Die Grundlage dafür bildet die Leitlinie für Nachhaltiges Wirtschaften, die 2011 veröffentlicht wurde. Zusätzlich zur bestehenden Leitlinie für Fische, Krebs- und Weichtiere, Leitlinie für Palmöl- und Palmkernölerzeugnisse und Leitlinie für Kakaoerzeugnisse, trat 2013 die Leitlinie für Soja als Futtermittel in Kraft. Für Obst und Gemüse wurde 2002 gemeinsam mit der Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 das PestizidReduktionsProgramm entwickelt, das kontinuierlich angepasst wird. Mit eigenen Richtlinien für Ja! Natürlich wollen wir auch bei Bio-Produkten besser als der Markt sein.

Standards für nachhaltigere Produkte

In der Bewertung orientieren wir uns an 20 Labels, Zertifikate und Standards, die nachhaltigere Produkte auszeichnen. Wesentliche Kriterien für die Auswahl sind Glaubwürdigkeit, Transparenz und eine unabhängige Kontrolle durch Dritte. Dazu zählen Labels wie ASC (Aquaculture Stewardship Council), Bio, FAIRTRADE, Friend of the Sea, FSC (Forest Stewardship Council), Ohne Gentechnik hergestellt, MSC (Marine Stewardship Council), PEFC (Programme for the Endorsement of Forest Certification), PRO PLANET und Rainforest Alliance.

Marktforschung und Studien zeigen, dass die Verpackung eines Produktes in den Augen der KundInnen eines der zentralen Anliegen ist. Das liegt neben der deutlichen Sichtbarkeit der Verpackung auch daran, dass das Thema in den vergangenen Jahren stark durch politische Debatten und Regulierungsmaßnahmen geprägt wurde. Aus diesen Gründen haben wir uns intensiv mit den Anforderungen an eine nachhaltige Verpackungspolitik aus Konsumentensicht, ökologischer und gesellschaftlicher Perspektive und den vertriebs- und betriebswirtschaftlichen Notwendigkeiten auseinandergesetzt. Dabei zeigte sich schnell: Es gibt beim Thema Verpackungen keine einfachen Lösungen. Entscheidungen für die Bevorzugung einzelner Nachhaltigkeitsdimensionen (z.B. Verringerung des Gewichtes) führen schnell zu Defiziten bei anderen Aspekten (z.B. Produktsicherheit oder Haltbarkeit).

Dabei müssen immer fünf wesentliche Nachhaltigkeitsaspekte bei Verpackungen berücksichtigt werden: "Schutz des Produkts", "Nachhaltigere Materialien", "Effizienter Materialeinsatz", "Verpackung im Kreislauf halten" und "Transporte". Ein wesentliches Ziel in der Nachhaltigkeitsstrategie der REWE International AG ist es daher, den Anteil an umweltschonenden Verpackungsmaterialien auszubauen.

Green Packaging bei Ja! Natürlich

Unter dem Motto "Bio in Hülle und Fülle" setzt Ja! Natürlich bereits seit 2011 auf Green Packaging. Dazu wurden die Kunststofffolien bei Obst und Gemüse auf Zellulosefolien umgestellt. Kartontassen ersetzen Plastiktassen und die Gemüsenetze und Etiketten bestehen zu 100 Prozent aus nachwachsender, biologisch abbaubarer Naturfaser. Das verarbeitete Holz stammt aus garantiert FSC (Forest Stewardship Council) zertifizierter Produktion. Dabei werden soziale und ökologische Standards – wie Gentechnik-Freiheit oder effizienter Transport – strikt eingehalten. Durch die schrittweise Umstellung auf umweltschonende Verpackungen konnten wir bereits mehr als 380 Tonnen Plastik einsparen, alleine im Jahr 2016 waren es 87 Tonnen.

Mitte 2017 wurden die ersten Produkte auf Tassen aus Graspapier verpackt, das durch die Kombination von sonnengetrocknetem Gras und Frischfaser erzeugt wird. Es besteht zu 100 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen, enthält keinerlei Schadstoffe und punktet durch Einsparungen beim Wasser- und Energieverbrauch.

bi good: Verpackungen nach Öko-Standards

Im Jahr 2014 führte BIPA die umweltfreundliche Eigenmarke bi good ein. Die nachhaltigeren Haushalts- und Pflegeprodukte aus Österreich tragen auch durch ihre Verpackungen zum Umweltschutz bei. Bei deren Materialien wird auf den größtmöglichen Recyclinganteil geachtet. So bestehen die bi good Waschmittelflaschen – wie Eierkartons – aus Formfasermaterial. Dieses wird zu 100 Prozent aus Altpapier gewonnen. Die Kosmetiktuben bestehen zu 60 Prozent aus Recyclingmaterial, die Flaschen und Kartonverpackungen zu 100 Prozent. Mehrere Nachhaltigkeitssiegel bestätigen die hohen Standards von bi good Produkten. Dazu zählen unter anderem das EU Ecolabel, der Blaue Engel, das Vegan-Siegel und das Österreichische Umweltzeichen.

Nachhaltige Tragetaschen

Im Mai 2016 hat sich die REWE international AG an der freiwilligen Selbstverpflichtung des österreichischen Handels zur Reduktion von Plastik- und Einweg-Tragetaschen beteiligt. Davor waren von den Handelsfirmen BILLA, MERKUR, PENNY, BIPA und ADEG bereits zahlreiche Maßnahmen zur Reduktion von Plastikabfall gesetzt worden: So wurden u.a. seit 2012 nur mehr Plastik-Tragetaschen aus Altkunststoff verkauft, was zu einer Reduktion von 700 Tonnen Kunststoff und 50 Prozent der CO2-Emissionen pro Jahr geführt hat.

Im September 2016 wurden die Weichen für die nächste große Umstellung gestellt: Im ersten Halbjahr 2017 hat das „Plastiksackerl“ endgültig ausgedient, den KundInnen werden in den Märkten und Filialen von BILLA, MERKUR, PENNY, BIPA und ADEG nur mehr Permanent- und Papier-Tragetaschen angeboten. Das Ziel ist es aber nicht nur, Einweg-Tragetaschen aus Plastik durch Tragetaschen aus Papier zu ersetzen, sondern vor allem im Sinne höchstmöglicher Ressourcenschonung den KundInnen die Mehrfach-Nutzung ans Herz zu legen und dies durch geeignete Angebote zu unterstützen. Durch den Fokus auf Mehrfach-Nutzung sollen mehr als 28 Millionen Plastiktragetaschen pro Jahr eingespart werden.

Mehrweg

Die 2012 gegründete Kampagne des Ministeriums für ein lebenswertes Österreich Sag’s am Mehrweg!, einer bewusstseinsbildenden Initiative zur Steigerung der Attraktivität von Mehrwegflaschen mit Unterstützung der REWE International AG, wurde 2016 mit dem Wettbewerb „Österreich sucht den Mehrweg-Hero“ fortgesetzt.  

Im Rahmen der 2011 verabschiedeten Zusatzvereinbarung zur Nachhaltigkeitsagenda für Getränkeverpackungen konnte gemeinsam mit anderen Lebensmittelhandelsbetrieben, Abfüllern und Verpackungsherstellern sowie mittels Sammel- und Verwertungssystemen die Mehrwegquote (ohne Fass und Container, ohne Milch und Soda) zwischen 2010 und 2016 bei 22 Prozent stabil gehalten werden (vgl. Nachhaltigkeitsagenda der österreichischen Getränkewirtschaft, Umsetzungsbericht Juni 2017).

REWE International AG startete die Implementierung eines Nachhaltigkeitsmanagements im April 2008. Seither wird beständig an der Weiterentwicklung der nachhaltigen Sortimentsgestaltung, des verantwortungsvollen Umgangs mit den Ressourcen, der Förderung der MitarbeiterInnen sowie des gesellschaftlichen Engagements durch Konsumentenaufklärung und Unterstützung karitativer Projekte gearbeitet.

Alle zwei Jahre berichten wir von unseren Fortschritten, Herausforderungen und neuen Projekten in Form eines Nachhaltigkeitsberichts. Der Nachhaltigkeitsbericht der REWE International AG wendet sich an die wichtigsten Anspruchsgruppen des Unternehmens, darunter MitarbeiterInnen, KundInnen, Geschäfts- und Kooperationspartner, Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und Behörden sowie die Öffentlichkeit.

Neben der Darstellung von Nachhaltigkeitsstrategie und -management konzentriert sich der Bericht auf die vier Nachhaltigkeitsschwerpunkte des Unternehmens: "Grüne Produkte", "Energie, Klima und Umwelt", "MitarbeiterInnen" und "Gesellschaftliches Engagement". Besonders hervorgehoben werden Projekte, die in spezieller Weise unser ganzheitliches strategisches Nachhaltigkeitsverständnis veranschaulichen.

Das Nachhaltigkeitsmanagement, das 2008 bei REWE International AG in Österreich implementiert wurde, hat sich als effektives Instrument bewährt, mit dem wir die Anforderungen in ökologischer, ökonomischer und sozialer Hinsicht professionell bearbeitet. Damit Nachhaltigkeit im operativen Geschäft Auswirkungen hat, werden Initiativen in den zentralen Handlungsbereichen vom Vorstand und Führungskräften aktiv gefördert.

Leistungen und Fortschritte werden kontinuierlich geprüft und sind Teil des internen Berichtswesens. Zielkonflikte werden mit ExpertInnen im eigenen Unternehmen, sowie mit externen Partnern reflektiert. Auf dieser Basis entwickelt das Unternehmen seine Nachhaltigkeitsstrategie laufend weiter und setzt Impulse für neue Branchenlösungen, wie die Umstellung auf Fütterung mit europäischen Donau Soja bei Legehennen oder im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft "Nachhaltigkeitsagenda für Getränkeverpackungen".

Strategische Schwerpunkte

Nachhaltigkeit ist Teil der Unternehmensstrategie und manifestiert sich in den vier Kernbereichen "Grüne Produkte", "Energie, Klima und Umwelt", "Mitarbeiterinnen" und "Gesellschaftliches Engagement". Zu jedem Bereich wurden Handlungsfelder und Ziele definiert. Das Nachhaltigkeitsmanagement stellt sicher, dass gesetzte Ziele und Strategie konsequent verfolgt und notwendige Anpassungen vorgenommen werden.

Als strategisches Steuerungselement und um die Fortschritte in den Handlungsfeldern zu dokumentieren und zu messen, wurden Leistungskennzahlen (Key Performance Indicators, KPIs) definiert. Sie sind fester Bestandteil der Berichterstattung und zeigen transparent die Entwicklung der Zielsetzungen im Nachhaltigkeitsbereich.

Im Rahmen der strategischen Handlungsfelder setzen BILLA, MERKUR, PENNY, BIPA und ADEG spezifische Schwerpunkte, um das Nachhaltigkeitsengagement gemäß ihrem Leitbild zu entwickeln und die Anliegen ihrer KundInnen bestmöglich zu adressieren.

Nachhaltigkeit ist bei uns auf oberster Managementebene angesiedelt. Die strategische Verantwortung liegt beim Vorstandsvorsitzenden der REWE International AG Frank Hensel. Unterstützt wird er durch die zentrale Stabsstelle Nachhaltigkeit, die die Nachhaltigkeitsaktivitäten koordiniert, bewertet und steuert.

Die Stabsstelle ist eine Schnittstelle, bei der alle Fäden der Nachhaltigkeit zusammenlaufen, gebündelt und in eine Struktur gebracht werden. Dabei ist es durchaus gewünscht, dass sich das Nachhaltigkeitsteam als Kontrapart einbringt, um Entscheidungen abseits der ökonomischen Gesichtspunkte zu reflektieren. Die MitarbeiterInnen der Stabsstelle fungieren darüber hinaus als AnsprechpartnerInnen für interne und externe Stakeholder. Das Nachhaltigkeitsteam in Österreich steht außerdem in engem Kontakt mit dem Nachhaltigkeitsstrategiekreis der REWE Group, der die Nachhaltigkeitsagenden der gesamten Handelsgruppe koordiniert.

Seit 2010 finden im Herbst die Nachhaltigkeitswochen der REWE International AG statt. Jeweils im September steht unser Engagement hinsichtlich einer nachhaltigen Sortimentsgestaltung im Mittelpunkt.

Gemeinsam mit verantwortungsvollen Partnern aus der Industrie soll Nachhaltigkeit über Produkte und begleitende Kommunikation für die KundInnen erlebbar werden. Unter dem Motto "GEMEINSAM AN MORGEN DENKEN" sollen Produkte im Mittelpunkt stehen, die einen nachhaltigen Mehrwert hinsichtlich gesunder Ernährung, Klima- und Umweltschutz, Biodiversität, sozialem Engagement u.ä. anbieten (z.B. Bio-Produkte, klimafreundliche oder stromsparende Produkte, heimische und saisonale Produkte).

Neben einem breit gefächerten Angebot an grünen Produkten sollen die KundInnen mit Informationen und attraktiven Preisen zu einem nachhaltigen Konsum motiviert werden.

Ziel ist es aber auch, das Thema Nachhaltigkeit und unsere Aktivitäten und Initiativen in diesem Bereich sowohl MitarbeiterInnen als auch anderen Stakeholdern (PolitikerInnen, Industriepartner, NGOs etc.) näher zu bringen.

Im Rahmen der Nachhaltigkeitswoche findet auch das Stakeholderforum der REWE International AG statt. Hier kommen interessierte Stakeholder zusammen, um in Workshops über relevante Herausforderungen und Handlungsfelder mit uns zu diskutieren.

Die REWE International AG verfolgt das Ziel, die Pestizidbelastung bei Obst und Gemüse aus konventionellem Anbau zu reduzieren. Zudem soll der Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft zurückgehen. Dafür setzen wir seit 2003 zusammen mit der Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 das PestizidReduktionsProgramm (PRP) um. 

Laufende Kontrollen durch unabhängige Labors

Im Rahmen dieses Programms untersuchen unabhängige Labors wöchentlich Proben aus dem gesamten Obst- und Gemüsesortiment auf Pestizidrückstände. Die von GLOBAL 2000 festgelegten Grenzwerte sind für unsere Lieferanten verpflichtend und liegen zumeist deutlich unter den gesetzlichen Höchstwerten. Die Ergebnisse der Untersuchungen werden laufend auf der BILLA und MERKUR Website veröffentlicht. Darüber hinaus erstellt GLOBAL 2000 für die REWE Group seit 2009 jährlich den Statusbericht Chemischer Pflanzenschutz. Dieser zeigt die Pestizidbelastung des konventionellen Sortiments an Frischobst und -gemüse auf.

Der Verlust eines geliebten Menschen – ob durch Tod, Trennung oder Scheidung – bedeutet einen tiefen Einschnitt im Leben eines jungen Menschen und verursacht Wunden, die nur schwer heilen. RAINBOWS begleitet Kinder und Jugendliche, um mit der veränderten Familiensituation besser zurechtzukommen und aus der Krise gestärkt hervorzugehen. In altersspezifischen Kleingruppen werden Kinder und Jugendliche zwischen 4 bis 17 Jahren von geschulten PädagogInnen betreut. RAINBOWS bietet ihnen einen geschützten Rahmen, in dem sie ihre Gefühle und Erfahrungen in Bezug auf die Trennung ausdrücken können. Die Gemeinschaft mit Betroffenen ist für die Kinder entlastend.

Das Unternehmen fördert daher den Verein RAINBOWS bei seiner wichtigen Arbeit. Zudem möchte REWE International AG seinen mehr als 40.000 MitarbeiterInnen und deren Familien wenn nötig professionelle Hilfestellung anbieten. Betroffene MitarbeiterInnen können das RAINBOWS Angebot anonym und kostenlos in Anspruch nehmen.

Kontakt können Sie hier aufnehmen:
Nähere Informationen über die RAINBOWS-Angebote in den Bundesländern finden Sie hier (Link) - die kostenlose Anmeldung eines Kindes erfolgt über die RAINBOWS Landesstelle im jeweiligen Bundesland. Informationen dazu erhalten Sie auch direkt beim Betriebsrat Herrn Karl Gietler.

Der Schicksalfonds der REWE International AG hilft seit 2009 schnell und unbürokratisch MitarbeiterInnen, die unverschuldet in Notsituationen geraten sind. Rechtliche Grundlage liefert eine von allen Beteiligten unterzeichnete Betriebsvereinbarung, wonach der Schicksalsfonds als Verein für mildtätige Zwecke konzipiert ist und einen Beirat hinter sich weiß. In diesem wachen Konzernbetriebsratsvorsitzender Alfred Greis, Konzernpersonaldirektor Johannes Zimmerl, Nachhaltigkeitsvertreter DI Alfred Matousek und nach dem Rotationsprinzip ein Vertreter der Handelsfirmen über die ordnungsgemäße Verwendung der Mittel.

 Vergabeprozess - Ablauf

Der Schicksalsfonds wird von der Geschäftsleitung jährlich mit EUR 100.000 dotiert. Bevor es zu einer Auszahlung kommt, wird im Vorfeld jeder Einzelfall geprüft, ob die Vergabekriterien zutreffen. Hierfür hat der Beirat den Stv. BR-Vorsitzenden Karl Gietler als Sachbearbeiter hinzugezogen. Er nimmt sämtliche Anträge entgegen, kontrolliert die Daten und sammelt die erforderlichen Unterlagen. Karl Gietler besucht die Mitarbeitern/den Mitarbeiter vor Ort, bespricht mit ihr/ihm persönlich ihre/seine Notlage, stellt nicht nur Mittel des Schicksalsfonds in Aussicht, sondern bezieht in seine Überlegungen alle in Frage kommenden sozialen Institutionen ein. Nicht jede finanzielle Notlage erfüllt schließlich die Vergabekriterien des Schicksalsfonds. Und in einzelnen Fällen reichen die bis zu einer Höchstgrenze vergebenen Mittel pro Antrag auch nicht aus. Im nächsten Schritt prüft der Beirat den Antrag, fordert möglicherweise zusätzliche Informationen ein und beschließt am Ende die Höhe der Soforthilfe, die der/dem in Not geratenen Mitarbeiter/in rasch zur Auszahlung gebracht wird.

Was zu tun ist in einer akuten Notlage:

  • Voraussetzung: Es muss sich um eine absolute Notsituation handeln, Luxusgüter sind ausgeschlossen!
  • Kontakt mit dem zuständigen Betriebsrat aufnehmen und den Sachverhalt vorbringen oder Herrn Karl Gietler persönlich kontaktieren.
  • Nach der Kontaktaufnahme wird Ihnen an die Heimadresse ein Antragsformular geschickt. Das senden Sie vollständig ausgefüllt mit sämtlichen Unterlagen/Bestätigungen in Kopie (z. B. Schadensmeldungen, Rechnungen, Kontoauszüge etc.) an Herrn Gietler eingeschrieben an folgende Adresse zurück: IZ NÖ-Süd, Straße 3, Objekt 16, Stiege 8, 2355 Wr. Neudorf
  • Antragsformular und sämtliche Belege bekommen die Mitglieder des Schicksalsfonds vorgelegt. Das Gremium beschließt nach Durchsicht aller Fakten, ob eine Unterstützung gewährt wird oder nicht.
  • Wenn Ihr Antrag positiv bewertet wurde, erhalten Sie die Unterstützung des REWE Schicksalsfonds direkt auf Ihr Gehaltskonto überwiesen.

Den Link zum Ansuchen finden Sie hier.

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